Bleibt das sommerlich heiße Wetter, können sich Kirchweyher Freibadgäste auf ein Nachtschwimmen freuen

Besucherrekord mit 3500 Gästen

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„Das Wasser ist herrlich“, sagt Anja Kappler aus Leeste.

Von Heiner Büntemeyer und Sigi Schritt . Bei schwülwarmen Temperaturen war das Freibad in Kirchweyhe am Wochenende eine hervorragende Adresse, um sich abzukühlen. Das Thermometer kletterte und kletterte. Es zeigte um 18 Uhr im Schatten des Eingangsbereichs immerhin noch 34 Grad Celsius an. Bademeister Hubert Dollinger zählte mit 3500 Gästen einen Besucherrekord. Insgesamt suchten seit Mai bis gestern Abend rund 40000 Gäste die Erfrischung.

Auf dem Floß vergnügen sich Liam Muus, Zare Karizi und Paulo Muus.

Auch wenn die Hütte voll ist, behalten Dollinger und sein Team die Übersicht. So standen ihnen beispielsweise am Sonnabend mit Carsten Lucht, Jens Mörstedt und Petra Wedemann Helfer der DLRG zur Seite. Wer sich nicht benimmt, wird verwarnt, so Dollinger. Mehrfach je Stunde bringt er Kindern die Benimm-Regeln bei – mit Erfolg. „Sicherheit geht vor“, so Dollinger. Deshalb musste er gestern Nachmittag nach einer Gewitterwarnung die Becken kurzfristig sperren.

Die Weyher Familie Pahl kühlt sich ab.

Mit dem Spätschwimmen am Freitag hatten die Terminplaner aber ein glückliches Händchen, denn am Donnerstag zählte Dollinger rund 3000 Besucher, und am Freitag waren es erneut mehr als 2000 Badegäste, die bis gegen 21 Uhr das erfrischende Bad genossen. „Dabei ist ein Spätbaden am Freitag eigentlich gar nicht so gut gewählt, weil dann doch viele Badegäste abends grillen. Aber alle, die gekommen waren, genossen bei milden Abendtemperaturen von noch über 20 Grad das 25 Grad warme Badewasser Sie zogen gemächlich ihre Runden oder tobten sich im Nichtschwimmerbecken aus. Sie spielten oder warfen sich Bälle zu, turnten auf dem Badefloß und sprangen zwischendurch ins Schwimmerbecken.

„Ich hab am Nachmittag nicht einmal gefroren, auch nicht, wenn ich von einem ins andere Becken gewechselt habe“, schwärmte der zehnjährige Florian. Paulo, Liam und Zare, die drei Zwölfjährigen, versuchten, sich gegenseitig vom Badefloß zu schubsen oder sich gemeinsam in das angenehm warme Wasser fallen zu lassen.

Volles Haus: Carsten Lucht von der DLRG und Schwimmmeister Hubert Dollinger

Neele hatte sich mit ihren Freundinnen Janine und Lisa-Marie nach dem Unterricht zum Baden verabredet, und als Dollinger zum Halali blies und alle Badegäste bat, die Becken zu verlassen, wagte die Neunjährige zusammen mit Pauline noch einen Sprung von Turm. Ob das Spätschwimmen wiederholt wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen. Mitte der Woche weiß Dollinger auch, ob an einem der darauf folgenden Abende ein Nachtschwimmen veranstaltet wird.

Alternative zum Freibad: Zwei Weyherinnen parken am Dreyer Hafen und erfrischen sich in der Alten Weser.

Eine Alternative zum Freibad bietet die Erholungswiese an der Alten Weser: Das schöne Wetter zieht die Abiturientin Lina Marie Zumpe (18) aus Leeste und ihre Freundin Catharina Husse aus Kirchweyhe regelmäßig ans Wasser. „Wir treffen unsere Freunde und grillen dort. Selbstverständlich nehmen wir den Müll mit nach Hause.“

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