Das Blasorchester Melchiorshausen hat in Jens Blimke einen neuen Dirigenten

Persönlichkeit und Handschrift müssen passen

Neuer Dirigent des Blasorchesters des TSV Melchiorshausen ist Jens Blimke (l.), der dieses Amt von Andreas Lange (2.v.l.) übernommen hat. Stellvertretender musikalischer Leiter ist Marcus Pfaar (r.), während Helmut Drescher weiterhin Vorsitzender des Orchesters bleibt.
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Neuer Dirigent des Blasorchesters des TSV Melchiorshausen ist Jens Blimke (l.), der dieses Amt von Andreas Lange (2.v.l.) übernommen hat. Stellvertretender musikalischer Leiter ist Marcus Pfaar (r.), während Helmut Drescher weiterhin Vorsitzender des Orchesters bleibt.

Melchiorshausen - Von Heiner Büntemeyer. Das Blasorchester des TSV Blau-Weiß Melchiorshausen hat seit Januar in Jens Blimke einen neuen Dirigenten. Im November vorigen Jahres hatte Andreas Lange, der das Orchester mehr als 27 Jahre geleitet hat, den Musikern mitgeteilt, dass er aus privaten Gründen sein Amt aufgeben werde. Auch für den Vorsitz im Gesamtverein kandidierte er nicht wieder.

„Die Suche nach einem Nachfolger war nicht einfach“, berichten der Vorsitzende des Blasorchesters, Helmut Drescher, und Pressewart Marcus Pfaar, obgleich sie über ausgezeichnete Kontakte in der Szene verfügen. Der Grund: Das Melchiorshauser Blasorchester mit mehr als 30 Musikanten ist als Mittelstufen-Orchester sehr vielseitig ausgebildet. Es beschränkt sich nicht allein auf volkstümliche Musik, sondern hat auch konzertante Stücke im Repertoire, die die Mitglieder pflegen und gern spielen. „Außerdem muss der Dirigent auch von seiner Persönlichkeit her zu uns passen“, beschreibt Drescher ein weiteres Kriterium des Anforderungsprofils.

Nach erfolglosen Probedirigaten einiger Bewerber überzeugte Jens Blimke aus Achim die Band. Er hat zehn Jahre lang den Fanfarenzug Achim geleitet, der sich längst zu einer Brass-Band entwickelt hat, spielt selbst Schlagzeug und Euphonium und verfolgt größtenteils ähnliche musikalische Vorstellungen wie Andreas Lange.

Inzwischen haben sich Dirigent und Orchester einander angepasst. Beide Seiten mussten sich umgewöhnen. Schließlich hatten die 27 Jahre unter Andreas Lange das Orchester geprägt, und die Vielseitigkeit hat ihren Preis: Das Repertoire bestand aus rund 200 Liedern, denn es musste für ein Weihnachtskonzert ebenso reichen wie für ein Frühlingskonzert, einen Schützenfestumzug, das Oktoberfest und den Lampionumzug.

Unter Jens Blimke soll diese Programmvielfalt fortgesetzt werden. „Jeder Dirigent hat seine eigene Handschrift, aber wir nähern uns an“, sagt Blimke, der zunächst einen Fundus von rund 60 Stücken aus dem alten Repertoire pflegen und es nach und nach um neue Lieder ergänzen will.

Konzert am

Pfingstsonntag

Auf diese Weise kann das Orchester die traditionellen Konzerte problemlos fortsetzen.

Der erste öffentliche Auftritt war die musikalische Begleitung beim Schützenfestumzug in Erichshof mit anschließendem Platzkonzert Mitte Mai. Etwas anspruchsvoller ist die Aufgabe für das Orchester am Pfingstsonntag, wenn es von 10 bis gegen 14 Uhr je nach Wetterlage vor oder in der Schützenhalle in den Melchiorshauser Fuhren bei freiem Eintritt ein Pfingstkonzert gibt.

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