Billardspieler Henning Brinkmann zeigt Jugendlichen Tipps und Kniffe

Treffsicher in die Taschen

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Henning Brinkmann (hockend) begutachtet die Fortschritte der jugendlichen Billardspieler.

Kirchweyhe - Von Heiner Büntemeyer. Der 14-jährige Marvin ist zufrieden: „Er hat uns schon einige Tricks beigebracht.“ Er – das ist Henning Brinkmann. An bisher drei Übungstagen hat der Weyher junge Leute im Jugendhaus Trafo in die Kunst des Billardspiels eingeführt.

Brinkmann ist leidenschaftlicher Billardspieler und hat mit seinem Verein in Oldenburg in der Oberliga gespielt. Bevor er nach Weyhe umgezogen ist, hatte er in der Huntestadt bereits Jugendliche trainiert. Auch seine Frau lernte Brinkmann beim Billardspiel kennen. Die Idee, die Besucher des Trafo in die Geheimnisse des Billardspiels einzuweisen, kam ebenfalls von ihm. Die beiden Sozialpädagogen Till Wörner und Lars Thyen waren von diesem kostenlosen Angebot begeistert, zumal das Jugendhaus über einen Billardtisch verfügt, den Wörner für „relativ hochwertig“ hält.

Das Angebot interessiert bisher nur wenige Jugendliche. Zu ihnen zählen Marvin und der elfjährige Florian. Sie finden dieses Spiel auch „ganz gut“, allerdings kann sich Marvin nicht vorstellen, dass er es irgendwann einmal lieber spielen wird als Fußball.

Immer wieder staunen sie, wie sicher Brinkmann die Kugeln mit dem weißen Spielball in den „Taschen“ des Tisches versenkt. Er zeigt ihnen, wie er den Queue für einen Nachlauf, Stopp- oder Rückball an den Spielball heranführt, um ihn so zu „stellen“, dass er damit weiterspielen kann. Er zeigt ihnen auch Trick-Shots. Bei diesen Kunststößen bekommt der Spielball einen Drall, er springt sogar über eine andere Kugel hinweg.

Dazu gehört viel Übung, das haben die Jugendlichen schnell erkannt. Wichtig sind dafür auch die Körperhaltung und die „Brücke“. Bei der offenen Brücke liegt der Queue offen auf dem linken Daumen, bei der geschlossenen drückt der Spieler den linken Zeigefinger darüber. Es sind Kleinigkeiten, die den Erfolg beeinflussen. Auch den Jugendlichen gelingt es schon, die Bälle in die Taschen zu versenken, aber nicht regelmäßig. „Dazu gehört bestimmt viel Training“, staunen sie über Brinkmanns Treffsicherheit.

Er erklärt ihnen auch Regeln der unterschiedlichen Spielarten wie Poolbillard, Snooker oder Carambolage.

Allmählich kommen weitere Jugendliche ins Trafo – und Karl-Heinz Höhl. Der 66-Jährige spielt schon seit Jahren „hobbymäßig“ Poolbillard. Er will bei Henning Brinkmann ebenfalls seine Technik optimieren.

Da der Experte aus beruflichen Gründen kein regelmäßiges Training anbieten kann, wird immer nur der nächste Termin vereinbart: Am Mittwoch, 17. Februar, erfolgt ab 15.30 Uhr die nächste Einführung in das Billard-ABC. Interessierte Jugendliche sind willkommen.

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