Dem Bildungsauftrag verpflichtet

Haus der Krippenkinder in Kirchweyhe besteht seit vier Jahren

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Die Kinder in einer Gruppe bilden eine Gemeinschaft.

Kirchweyhe - Seit November 2013 gibt es in der Nähe des Schulzentrums Kirchweyhe das Haus der Krippenkinder. Da die Kita Neddernfeld erst Anfang des nächsten Jahres ihre Arbeit aufnehmen soll, ist die Einrichtung an der KGS noch die jüngste in der Gemeinde.

Die Leitung, Andrea Niemann und Kader Orun, stellen ihr Haus vor und zeigen, dass der Bildungsauftrag großgeschrieben wird.

„Zur Eröffnung hatte die Einrichtung nur die Skaterbahn als Nachbarn“, so Niemann. Als das Neubaugebiet dazugekommen war, haben sich die Kinder an den Scheiben sprichwörtlich die Nase plattgedrückt und den Bauarbeiten zugesehen.

Das 16-köpfige Team samt der Küchenhilfe betreut von Montag bis Freitag zwischen 6 und 16 Uhr rund 60 Mädchen und Jungen im Alter zwischen einem und drei Jahren. Besonders gut gebucht sei der Zeitraum, der um 15 Uhr endet. Wichtig ist den Eltern auch ein Frühdienst. Das ist die Zeit zwischen 7 und 8 Uhr.

In der Kita gibt es vier Gruppen mit je 15 Kindern. Bewegung ist im Kita-Alltag ein wichtiger Baustein, erläutert Andrea Niemann. Angebote dazu gebe es reichhaltig – egal ob im Haus selbst oder auf dem Freigelände.

Um die Fein- und Grobmotorik zu fördern, üben die Kinder beispielsweise balancieren oder malen und kleistern.

Der Eingang zum Haus der Krippenkinder in Kirchweyhe ist farbenfroh gestaltet. - Foto: Ehlers

Experimente zum Thema Natur und Umwelt stehen ebenfalls hoch im Kurs. Dazu zählen die von den Erziehern organisierten Ausflügen etwa zum nahe gelegenen Supermarkt, zum Sonnenblumenfeld am Neddernfeld oder – im Frühjahr und Sommer – zur nächsten Eisdiele. Außerdem nehmen die Kinder an verschiedenen Projekten teil, die von den Jahreszeiten oder von der Mülltrennung handeln.

Unter den Stichworten Ästhetik und Kreativität stellen die Erzieher den Ein- bis Dreijährigen Werkzeuge zur Verfügung. Das alte Sprichwort, Feuer, Schere, Licht – sind für kleine Kinder nicht, entkräften die Erzieher. Sie setzen beispielsweise bei Scheren, Perlen und Knete auf den möglichst eigenverantwortlichen Umgang und überlassen den Kindern Bau- und Konstruktionsmaterial, die diese selbstständig nutzen. Es kann auch schon mal vorkommen, dass die Sprösslinge mit Farbe eine Wand des Mobilbaus bunt gestalten.

Spielerischer Umgang mit Zahlen und Buchstaben

Damit die Mädchen und Jungen auch in Sachen Mathematik gefördert werden, haben die Erzieher entsprechende Materialien in Gebrauch. Dazu zählen Kisten, in die Behälter mit Symbolen einsortiert werden müssen. Spiele und Reime mit Zahlen unterstützen das Vorhaben. Dabei gehen die Kinder nicht nur spielerisch mit Zahlen, sondern auch mit Buchstaben um.

Außerdem regen die Pädagogen zu musikalischen und rhythmischen Beschäftigungen an, indem sie mit den Kindern singen, stampfen und klatschen und dabei einige Instrumente kennenlernen. Schließlich ist dem Team daran gelegen, dass seine Schützlinge in einer lernfördernden Atmosphäre Sicherheit und Geborgenheit erfahren und sie begreifen, dass Konflikte unter der Einhaltung von Regeln gelöst werden. 

sie

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