Ursel Meyer und ihre Tochter Petra Leimann stellen gemeinsam in der Wassermühle Sudweyhe aus

„Die Bilder sollen nicht nur im Keller hängen“

Ausstellung in der Wassermühle: (v.l.) Laudatorin Angelika Wieduwilt, stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Söfty sowie die Künstlerinnen Ursel Meyer und Petra Leimann. Foto: UG

Sudweyhe - Von Uwe Goldschmidt. Ursel Meyer und Petra Leimann kommen beide eher leise daher und drängen sich nicht in den Vordergrund, als am Samstag ihre erste Vernissage in der Wassermühle Sudweyhe feierlich eröffnet wird. Ursel Meyer ist seit langem als Autorin und Interpretin weit über die Grenzen Weyhes bekannt. Ihre Tochter Petra Leimann stellt sich hingegen zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vor. Gemeinsam präsentieren die beiden Frauen nun 35 Bilder unter dem Titel: „Mutter und Tochter – zwei Frauen, zwei Wege“.

Die Anzahl der Interessierten ist groß an diesem Nachmittag, sodass der Ausstellungsraum fast aus den Nähten platzt und die Luft schon stickig wird, als der Weyher Pianist Gerd Bastigkeit zur Einstimmung in die Tasten greift. Die offizielle Eröffnung übernimmt Weyhes stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Söfty. In ihrer Rede bringt sie ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass zur Eröffnung der Ausstellungssaison 2020 zwei hiesige Künstlerinnen die Möglichkeit haben, ihre Werke in der Wassermühle zeigen zu können.

Sie beglückwünscht Mutter und Tochter außerdem ausdrücklich zu ihrem Entschluss einer gemeinsamen Ausstellung, in der verschiedene Techniken und unterschiedliche künstlerische Sichtweisen zum Ausdruck kämen. Laut Söfty nimmt Ursel Meyer den Betrachter mit auf eine Entdeckungsreise, wohingegen Petra Leimann ihren Schwerpunkt in der Liebe zum Detail und in der lebendigen Ausstrahlung ihrer Werke haben soll.

Nach einem kurzen musikalischen Intermezzo übernimmt die ehemalige Weyher Kulturbeauftragte Angelika Wieduwilt die thematische Einführung. Sie berichtet von gemeinsamen Gesprächen mit den Künstlerinnen und der Motivation zur Ausstellung. „Die Bilder sollen nicht nur im Keller hängen“, zitiert sie Leiman. Wieduwilt hat nach eigener Auskunft in fast einem halben Jahrhundert mit den beiden Künstlerinnen vieles erlebt, darunter gemeinsame Arbeiten bei der Renovierung der alten Wassermühle und viele kulturelle Veranstaltungen.

Zur allgemeinen Erheiterung unterbricht Ursel Meyer die Laudatio Wieduwilts, als diese berichtet, dass sie Trägerin des Heinrich-Schmidt-Barrien-Preises sei. „Ich habe gemeinsam mit Heinrich Schmidt-Barrien den Kulturpreis gekriegt“ korrigiert die Mutter energisch.

In der Beschreibung der Arbeiten geht Wieduwilt intensiv auf die verschiedenen Maltechniken ein und schildert ihre Empfindungen und Interpretationen zu den Werken.

Interessierte können die Ausstellung bis einschließlich Sonntag, 1. März, zu den neuen Öffnungszeiten der Wassermühle Sudweyhe besuchen: an Sonntagen und Feiertagen jeweils von 12 bis 18 Uhr.

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