Tag der offenen Tür in der Alten Wache

Besucher geben sich die Klinke in die Hand

Die Musikanten von „Tuba Libre“ bahnen sich einen Weg durch die Gänge. - Foto: Ehlers

Leeste - Von Heiner Büntemeyer. Am Tag der offenen Tür hat in der „Alten Wache“ Hochbetrieb geherrscht. Die Besucher gaben sich am Sonntagnachmittag die Klinke in die Hand, und auf dem Vorplatz waren die Stände mit Würstchen und Getränken dicht umlagert.

Trotzdem fanden die Musikanten von „Tuba Libre“ immer wieder einen Durchschlupf, wenn sie fröhlich musizierend durch das Haus zogen. Auf dem Flur informierten große Stellwände über die zahlreichen Angebote in dieser besonderen Senioreneinrichtung.

Im großen Saal hatte das „Offene Atelier“ eine Gemäldegalerie aufgebaut. Einen speziellen Service bot Karl-Heinz Cölle im Computerraum an: Er gestaltete gegen eine kleine Spende Visitenkarten für die Besucher, die beim Betreten dieses Raum auf einen geflochtenen weißen Papierkranz blickten. „Ich war einmal Fotokopierpapier“ stand als Hinweis darunter, dass dieses kleine Kunstwerk im Kreativkreis entstanden war.

In einer kleinen Sektbar gab es sommerfrische Getränke „mit und ohne Umdrehungen“. Viel wichtiger war aber der Ständer mit dem vom Atelier und der Fotogruppe gemeinsam gestalteten Monatskalender 2017. Dieser Kalender erscheint aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Alteliers in diesem Jahr zum ersten Mal und enthält handgemalte Bilder und kunstvoll arrangierte Aufnahmen.

Im großen Saal blieb trotz der Gemäldeausstellung noch genügend Platz für drei junge Damen, die dort zweimal mit Stepptänzen aus Irland auftraten. Zweimal präsentierte sich auf dem Freigelände auch eine Bauchtanzgruppe, die mittwochs in der Alten Wache übt.

Natürlich konnten sich an diesem Nachmittag nicht alle Gruppen mit ihrer Arbeitvorstellen, aber Heinz Heusmann aus Wachendorf nutzte viele Gelegenheiten, um die Besucher auf den Kurs „Wi snackt Platt“ hinzuweisen, der an jedem zweiten Donnerstag im Monat über die Bühne geht. Am diesem Tag der offenen Tür stellten sich nicht nur der Trägerverein, sondern auch die übrigen Gruppen vor, die Räume im ehemaligen Leester Rathaus nutzen. Dazu zählen der Weyher Hospizverein, die AWO, der BürgerBus und der Verein gegen sexuelle Gewalt „SprachLOS“.

Gerd Göde, Vorsitzender des Vereins „Alte Wache“, freute sich über die vielen Besucher, zu denen auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte zählte. Gödes Dank galt allen Mitgliedern und Freunden des Vereins, die sich an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligt hatten.

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