„Flutes & Percussion“ und „querbeat“ überzeugen Jury

Bestmögliche Bewertung in der höchsten Kategorie

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Die Musiker von „Flutes & Percussion“ spielen hochkonzentriert.

Kichweyhe/Göttingen - Das Flötenorchester „Flutes & Percussion“ der SV Kirchweyhe war beim Wertungsmusizieren im Rahmen des Landesturnfestes in Göttingen sehr erfolgreich. „Ihr habt die Musik gelebt, und beim Zuhörer Gefühle, Bilder und Sehnsüchte erzeugt“, zollten die Richter nach dem Vortrag viel Lob. Für die Musiker kommt diese Aussage einem Ritterschlag gleich, denn wenn die Zuhörer sich bildlich in die Musik versetzen können, dann wurde alles perfekt ausgeführt, wissen Experten.

Damit hat sich nur drei Jahre nach dem Neubeginn von „Flutes & Percussion“ die Arbeit von Dirigent Marc Horstmann mit dem 45-köpfigen Orchester bezahlt gemacht.

In der höchsten Schwierigkeitskategorie fünf erhielt das Orchester die bestmögliche Bewertung „ausgezeichnet“. „Bei euch spürt man, dass ihr die Komposition und die Musik verstanden habt, und damit gelingt es euch, den Zuhörer auf eure Reise mitzunehmen.“ Das war die übereinstimmende Meinung der Jury-Mitglieder aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Das Orchester hatte mit dem einen Stück „Celtic Fantasy“ musikalisch die Landschaft, Mythen und Tänze der keltischen Region beschrieben, während das andere, „Brooklyn Bridge“, verschiedene Örtlichkeiten und Geschehnisse im lebendigen und ruhigeren New York thematisiert.

Das Kammermusikensemble „querbeat“ führt seine Wertungsstücke auf.

Zwei Stunden zuvor hatte sich auch das Kammermusikensemble „querbeat“ einem anderen Wertungsgericht gestellt. Das elfköpfige Ensemble musizierte mit zehn Flöten (von der Pikkolo zur Bass-Querflöte) und einer Marimba und glänzte mit der Komposition „Adventures in Space“, das eine Reise von der Erde ins All und wieder zurück interpretiert. Auch diese Musiker erhielten für den Vortrag aus fünf Sätzen die Bewertung „ausgezeichnet“.

Neben der Wertung gaben die Kirchweyher ein Konzert an der St.-Johanniskirche. Dort schauten auch die übrigen 80 Teilnehmer der SV Kirchweyhe vorbei und boten mit (Rhönrad-)Turnern, sowie Blasorchester- und Flötenorchestermitgliedern eine – wie es hieß – „tolle Kulisse“. Die SV Kirchweyhe hatte mit 124 Teilnehmern die größte Vereinsgruppe während des Turnfestes (wir berichteten) gestellt. Damit nicht genug: 23 Mitglieder des Flötenorchesters waren bereits am Donnerstagmorgen angereist, denn sie sind mittlerweile fester Bestandteil des Landesorchesters Spielleute (LOS) im Niedersächsischen Turnerbund. Dieser leistet sich mittlerweile zwei Orchester, die zu passenden Gelegenheiten die Organisation musikalisch vertreten. So gaben Kirchweyher mit anderen Musikern ein Galakonzert im historischen Bibliothekssaal der Paulinerkirche .

Bei teilweise über 30 Grad übernachteten die Teilnehmer aus der Wesergemeinde mit 15 bis 18 Personen in Klassenräumen. Zu Engpässen kam es schnell, denn die Schule war mit insgesamt 300 Teilnehmern belegt und hielt insgesamt acht Duschen bereit. Als Novum und richtige Entscheidung hat sich die Mitnahme eines 7,5-Tonners für den Transport der Instrumente herausgestellt. Bei der Vielzahl der Proben und Einsätze von Flöten-, Blas- und Landesorchester war der Laster eine lohnende Investition, der immer wieder durch die Musiker be- und entladen werden musste. 

ps/sie

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