Kosten liegen bei 360.000 Euro

Beliebte Rad-Pendlerstrecke durch die Leester Marsch wird saniert

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Schauen sich die Sanierungspläne für die Pendlerstrecke in der Leester Marsch an: Meike Schriefer, Max Serzisko, Jörg Wagenfeld und Andreas Bovenschulte.

Leeste  – Radfahrer in der Leester Marsch müssen ab kommender Woche auf der Weidenstraße mit Einschränkungen rechnen. Die beliebte Pendlerstrecke von Weyhe nach Bremen wird auf einer Länge von fast 1600 Metern saniert. Die Arbeiten dauern bis Mai an. Die Radler müssen in diesem Zeitraum einen Umweg von 1,4 Kilometern Länge in Kauf nehmen. Der Radverkehr bekommt über den Horstkamp und den verlängerten Wirtschaftsweg eine vorläufig andere Streckenführung.

Die kurzzeitigen Beeinträchtigungen werden sich am Ende lohnen, versichern Bürgermeister Andreas Bovenschulte sowie die Planer Max Serzisko und Meike Schriefer. Die Probleme mit dem Begegnungsverkehr mit landwirtschaftlichen Großgeräten wie Mähdreschern werden der Vergangenheit angehören. Die Lage vor Ort wird ab dem Frühjahr auf der viel befahrenen Pendlerstrecke im Vergleich zu früher erheblich entspannter sein. Der Weg ist heute teilweise nur 2,50 Meter breit. Radler hatten bislang Schwierigkeiten, an Treckern & Co. vorbeizukommen (wir berichteten). Für die 176 Eigentümer der Felder ist die Weidenstraße für das etwa 800 Hektar große Areal das landwirtschaftliche Haupteinfallstor“, erklärt Jörg Wagenfeld, Sprecher des Realverbandes Leeste-Nord. Diesem Gremium gehört auch der Weg.

Im Zuge der Sanierung soll die Breite laut Meike Schriefer auf einer Länge von 1 200 Metern auf vier Meter aufgeweitet werden. Weitere 340 Meter werden nur auf 3,50 Metern verbreitert, weil Gräben natürliche Grenzen bilden, erläutert die Rathausmitarbeiterin. „Seitlich wird ein 50 Zentimeter breites Schotterbett erstellt.“Den Abschluss der Sanierungsarbeiten bildet eine 7,5 Zentimeter dicke Asphaltschicht.

Begegnungsverkehr soll profitieren

Bürgermeister Bovenschulte ist sicher, dass der Begegnungsverkehr von einem sanierten Weg profitiert. Dennoch sollten alle Verkehrsteilnehmer weiterhin Rücksicht walten lassen.

Aus eigener Kraft könnte der Realverband das etwa 360.000 Euro teure Projekt nicht finanziell stemmen. Es wird gefördert: Das Amt für regionale Landesentwicklung zahlt einen Anteil in Höhe von rund 226.000 Euro (63 Prozent der Gesamtkosten), 115.000 Euro entfallen auf die Gemeinde, und der Realverband bezahlt den Rest.

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