Uwe Behrens organisiert ehrenamtlich die Weyher Gewerbeschau

Kontrollierte Hektik ist längst eingeplant

+
Die Feuerwehr präsentiert ihr Leistungsspektrum in der Mehrzweckhalle. Sie hält auch eine Brandwache. Archivfoto: Schritt

Weyhe - Von Sigi Schritt. In wenigen Tagen kann sich Uwe Behrens ausruhen. Mit Beginn der dreitägigen Gewerbeschau am Freitag, 24. April, ist seine Arbeit als ehrenamtlicher Organisator getan. Endspurt lautet das Motto. Denn seit Ostern steht sein Telefon nicht mehr still. Doch dies findet Behrens „völlig normal“, denn er weiß, dass einige Aussteller die letzten Details noch regeln wollen. Der Weyher will gerne helfen, nur eines hat er nicht zur Verfügung: mehr Platz.

In der Mehrzweckhalle, in den zwei Zelten auf dem Rathausparkplatz und entlang der Wege auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern präsentieren sich 105 Aussteller. „Einige haben bei der Schau vor drei Jahren wieder zugesagt“, so Behrens. Während Unternehmen wie SWB, Avacon und Sparkasse eigene Präsentationsflächen aufstellen, können andere auf die Dienstleistung des Unternehmens „Fairstaff“ aus Weyhe setzen. „Diese Firma baut europaweit Messestände auf. Das sind echte Profis, die sonst in London, Köln und anderen Städten große Kunden betreuen, die sich zum Beispiel auf die Internorga oder auf die Gamescom vorbereiten.“ Einen der Geschäftsführer kennt Behrens von Kindesbeinen an. Deshalb habe er für die Schau am Rathaus besondere Konditionen aushandeln können. „Nur deshalb konnten wir uns diese Firma leisten. Dass wir nun die günstigste Schau in der Region freut auch die Repräsentanten kleinerer Firmen. Sie bekommen die Möglichkeit, sich professionell zu präsentieren.“ Aber auch Vereine und Organisationen profitieren laut Behrens vom günstigen Preis.

In den vergangenen Wochen habe Behrens ein Problem ausräumen können. „Die Parkplatzsituation hatten mir große Sorgen bereitet, weil am Sonntag parallel eine zweite Großveranstaltung, der Duathlon, über die Bühne geht.“ Dazu sind laut Behrens 1800 Teilnehmer angemeldet. Die Parkplätze am Bahnhof werden schnell belegt sein. Die Gemeinde hatte seine Bedenken der Parkplatznot geteilt, nicht jedoch das Landesministerium, das der sportlichen Veranstaltung den Segen erteilt hatte. Schließlich war es eine Bürgerin, die das Parkplatz-problem gelöst hat. Birgit Stolte stellte eine Ackerfläche als Parkraum zur Verfügung. Die muss nur noch eingeebnet werden.“

Behrens gibt mit dem Marktbeginn das Zepter an Markus Grosser ab. Der Vorsitzende des Vereins „Pro Yougend“ übt dann das Hausrecht aus. Behrens glaubt, dass es am Freitagmorgen sehr hektisch wird, „weil alle gleichzeitig aufbauen wollen“. Doch er mahnt zur Gelassenheit: „Das macht nichts. Wir sind darauf vorbereitet, etwa wenn der Strom plötzlich weg ist, etwa weil eine Sicherung ausgefallen ist.“

Ob Behrens für eine weitere Schau in drei Jahren erneut als Organisator zur Verfügung steht, weiß er nicht. „Das geht nur, wenn wieder alle mitmachen, der Standbauer ebenfalls mitmacht wie ‚Pro Yougend‘.“ Mit der Erfahrung bleibt der Aufwand erträglich. „Nur Streitgespräche kosten viel Zeit und bringen oftmals nichts.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Smart Luggage: Wenn der Koffer zum Lautsprecher wird

Smart Luggage: Wenn der Koffer zum Lautsprecher wird

Games: Farbbomben, Planetenaufbau und ein Unrechtsstaat

Games: Farbbomben, Planetenaufbau und ein Unrechtsstaat

Keine Taschenlampe: Kabellose Leuchten inspirieren Designer

Keine Taschenlampe: Kabellose Leuchten inspirieren Designer

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Montag

Sommerreise durch den Landkreis Diepholz - der Montag

Meistgelesene Artikel

Weyhe nimmt‘s locker mit „Singing in the rain“

Weyhe nimmt‘s locker mit „Singing in the rain“

Schönheits-OPs: Je näher der Strand, desto mehr Silikon

Schönheits-OPs: Je näher der Strand, desto mehr Silikon

Syker Haustechnik macht weiter – mit neuem Namen und alten Bekannten

Syker Haustechnik macht weiter – mit neuem Namen und alten Bekannten

Sommerpicknick in Asendorf erfreut sich großer Beliebtheit

Sommerpicknick in Asendorf erfreut sich großer Beliebtheit

Kommentare