Neue Fläche für Weihnachtsmarkt

Arbeiten für Augenzentrum Leeste beginnen Montag

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So wird der Henry-Wetjen-Platz laut den aktuellen Planungen aus der Vogelperspektive aussehen. Die Fläche unter den Bäumen inmitten der neuen Leester Mitte ist ebenfalls nutzbar – es spricht also nichts dagegen, im Sommer im Schatten der Baumkronen zu verweilen. Die gepflasterte Fläche ist so weitläufig, dass ein großes Festzelt darauf Platz finden würde.

Leeste  - Von Katharina Schmidt. Das alte Rathaus in Leeste ist Geschichte. Am Donnerstag hat ein Sottrumer Unternehmen die Abrissarbeiten am Henry-Wetjen-Platz abgeschlossen. Die frei gewordene Fläche bleibt nicht lange unbelebt: Dort wird der Baustellenverkehr für das Augenzentrum des Mediziner-Ehepaars Klatt entlangführen. Die Arbeiten beginnen laut Stadtplaner Christian Silberhorn am Montag. Einen Weihnachtsmarkt mit Blick auf Schwerlaster & Co. müssen die Leester trotzdem nicht befürchten.

Die Buden sollen in diesem Jahr in einer etwas anderen Anordnung stehen als sonst. Sie werden sich voraussichtlich auf einer Fläche von 2 500 Quadratmetern auf dem zukünftigen Henry-Wetjen-Platz und vor der Kirche aneinanderreihen. „Wir werden den Platz noch entsprechend schmücken“, verspricht Silberhorn. Tannenbäume sollen dem Markt den Stadtplaner zufolge umrahmen und somit von der Baustelle abschirmen. Der Baustellenverkehr wird an dem Wochenende ruhen.

Die Stände können auf dem Areal, wo vor Kurzem noch das alte Rathaus war, kompakter stehen als bisher. „Tendenziell ist das auch die Fläche, die der Weihnachtsmarkt künftig haben wird“, so der Stadtplaner. In seinen Plänen sind bereits Standorte für die Buden des Marktes 2018 eingezeichnet, um die Stromanschlüsse passend verlegen zu können.

Bis zum Advent nächsten Jahres soll der neue Henry-Wetjen-Platz fast fertig sein. Läuft alles glatt, fehlt dann nur noch das Bildungs- und Kulturzentrum. Während die Arbeiten am Augenzentrum schon nächste Woche beginnen, legen Bauarbeiter am Henry-Wetjen-Platz frühestens im Frühjahr Hand an. Wann es genau losgeht, hängt davon ab, wie die Ausschreibungen verlaufen.

100 bis 150 Patienten pro Tag

Der Neubau der Augenärzte Klatt wird die südliche Kante der neuen Leester Mitte bilden. „Für uns hier in Weyhe ist das ein großer Erfolg“, sagt Silberhorn. Das Augenzentrum verbessere nicht zuletzt durch Operationsräume die ärztliche Versorgung in Weyhe. Das komme auch den Nachbarkommunen zugute.

100 bis 150 Patienten sollen in dem Zentrum pro Tag versorgt werden – und viele werden nicht alleine kommen. Silberhorn malt sich aus, dass die Besucher des Gebäudes, in das auch ein Apotheker und ein Optiker ziehen wollen, den Henry-Wetjen-Platz beleben. Wenn es so weit ist, können die Patienten ihr Auto voraussichtlich an einem Parkplatz an der Kirchstraße abstellen.

Apropos Kirchstraße: Wieso führt der Baustellenverkehr nicht über diesen Weg? „Die Kirchstraße ist baulich nicht wirklich geeignet für den Baustellenverkehr“, erklärt der Stadtplaner. Zudem führe der Schulweg vieler Kinder dort entlang. Nicht zuletzt sollen die Anwohner nicht zu sehr belasten werden.

Christian Silberhorn blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Auch private Investoren geben jetzt Gas entlang der Leester Straße“, verrät er. „In den nächsten Jahren wird sich das Bild der Leester Straße wandeln – zum Positiven.“

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