Baustelle an der Südumgehung

Kirchweyher Straße ab 10. August voll gesperrt

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Diese Grafik zeigt den Verkehrsfluss an der Kreuzung Südumgehung / Kirchweyher Straße während der ersten drei Wochen der insgesamt neunwöchigen Bauzeit.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Mit 18 Unfällen pro Jahr bildet der Knotenpunkt Südumgehung Dreye/Kirchweyher Straße laut Gemeindeverwaltung einen Unfallschwerpunkt. Die Straßenbaubehörde will diesen Ort aufgrund der Empfehlung der Verkehrsunfallkommission entschärfen (wir berichteten).

Im Rahmen eines Bürgerinformation der Straßenbaubehörde am Montagabend im Rathaus, an der neben der Polizei auch Vertreter des ausführenden Unternehmens Matthäi teilgenommen haben, erfuhren die Zuhörer weitere Details zum Vorhaben.

Oberbauleiter Ingo Heller erläuterte, dass die Arbeiten zur Verlängerung der Einfädelungsspuren an der Südumgehung (L331) und an der Kirchweyher Straße (L334) zwar Anfang August beginnen, die Vollsperrung der Kirchweyher Straße aber erst ab Montag, 10. August, vorgesehen ist. Ab 8 Uhr wird der Zubringer, der von tausenden Verkehrsteilnehmern täglich befahren wird, bereits ab der Classic-Tankstellen-Kreuzung gesperrt. Anlieger haben bis zur Baustelle jedoch freie Fahrt. „Sofern alles glatt läuft, sind die Arbeiten bis Ende September beendet.“

Die Vollsperrung für den motorisierten Verkehr ist notwendig, weil ein Rohr, das unter der Straße verläuft, ausgetauscht werden muss. Eine Umleitung erfolgt über die Kreuzung der Classic-Tankstelle und führt an der Wassermühle vorbei nach Sudweyhe und dann weiter über die K 118 zur Dreyer Straße. Baustellenampeln werden entsprechend geschaltet, damit der Verkehr fließen kann. Das gilt bis Ende September.

Ab Montag, 10. August, müssen sich die Dreyer auch auf eine höhere Verkehrsbelastung einstellen. Die Straßenbaubehörde sprach nicht von zwei, sondern sogar jetzt von drei Wochen, die sie benötige, um auf der Südumgehung die Einfädelungsspur Richtung Bremen auf 240 Meter zu verlängern. Denn für diesen Zeitraum ist das Nadelöhr vor der Bahnunterführung für den Verkehr auf einer Spur, nämlich für die Richtung Bremen, gesperrt. An der Kreuzung Kirchweyher Straße/Südumgehung müssen die Autos samt Lastwagen also in Richtung Dreye abbiegen, um später wieder auf die Südumgehung zu gelangen. Der Leitende Baudirektor Uwe Schindler der Landesbaubehörde und sein Team habe keine andere Alternativen gesehen. Wenn die zweispurige Einfädelungsspur verlängert ist, wird diese Umleitung aufgehoben.

Ein Fahrer der Linie 121 glaubt, dass der Busverkehr die Pendler nicht rechtzeitig zur Arbeit bringen kann. Von den Planungen habe sein Unternehmen nur aus der Zeitung erfahren, hätte er von seiner Geschäftsleitung gehört.

Außerdem bemerkte der Fahrer, dass die Haltestelle Kirchweg, an der Bürger mit Handicap zusteigen, für neun Wochen abgehängt wird. Bettina Preißner von der Weyher Gemeindeverwaltung dankte für den Hinweis und versprach, das mit den Busunternehmen abzuklären.

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