Baustelle Im Bruch: Ärger mit Grundwasser

Vollsperrung bis 11. Dezember

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Ein Bagger treibt Spundwände ins Erdreich, um einen Kanal in den nassen Untergrund zu verlegen.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die Straße „Im Bruch“ bleibt weiterhin gesperrt. Das teilte die Gemeinde auf Anfrage mit.

Seit drei Wochen verlegt das Unternehmen Ernst Petershagen einen Schmutzwasserkanal, um den Neubau einer Fertigungshalle und ein anderes Grundstück anzuschließen (wir berichteten). Ursprünglich war eine Freigabe der Strecke für den vergangenen Freitag vorgesehen gewesen. Doch es kam anders. Die Gemeinde hatte den Auftrag des Unternehmens um die Herstellung einer Rinne erweitert und die Vollsperrung des Verbindungswegs auf 100 Meter Länge kurzfristig um zwei Wochen, bis zum Freitag, 11. Dezember, verlängert.

Der zuständige Bauleiter der Straßen- und Kanalbaufirma, Jens Berensen, erläuterte, dass die Methode, um das Kanalrohr zu legen, entgegen den ursprünglichen Planungen geändert werden musste. Aufgrund von Regenfällen und nassem Untergrund konnte die Firma den Kanal nicht ohne Weiteres ins nasse Erdreich in 2,50 Metern Tiefe verlegen. Deshalb seien die Handwerker noch nicht fertig damit, viele Spundwände in die Tiefe zu setzen und das Grundwasser in einen vorhandenen Regenwasserkanal abzupumpen. „Wir hoffen, dass wir bei gutem, also trockenem Wetter, schneller fertig sind.“

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