Baustein für soziales Handeln

Kita „Pusteblume“ eröffnet feierlich ihre Krippenräume in Sudweyhe

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Kita-Leiterin Manuela Creutzmann hält eine Rede im Rahmen der Krippen-Eröffnungsfeier der Kita „Pusteblume“ in Sudweyhe.

Sudweyhe - Ein Gruppenraum und ein Raum zum Schlafen für bis zu zwölf Kinder befinden sich in der nun fertig umgebauten Krippe der Kita „Pusteblume“ in Sudweyhe. Der Betrieb läuft dort bereits seit Mitte Oktober. Am Donnerstag haben sie zur offiziellen Eröffnungsfeier eingeladen.

Kita-Leiterin Manuela Creutzmann drückt zu Beginn der Feier ihren Wunsch aus, dass sich die Gäste Zeit nehmen, um sich alle Fragen beantworten zu lassen.

Mit Umbaukosten in Höhe von 109 000 Euro und einem Zuschuss der Gemeinde Weyhe in Höhe von 5 000 Euro, ist dort ein „richtiges Schmuckstück“ entstanden, sagt Helmut Meyer, Geschäftsführer des Kita-Verbandes Syke-Hoya. Das Objekt war eigentlich zum Abriss verurteilt, doch auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten wurde dieser Platz von der Gemeinde angeboten. Alle Beteiligten freuen sich darüber, dass in so kurzer Zeit aus einer Idee etwas Handfestes wurde. Es begann am 6. Februar 2019 als die Gemeinde dem Kita-Verband die Räume anbot. Das erste Mal umgeschaut habe Meyer sich aber erst Mitte April. Von da an begannen die Planungs- und Umbauarbeiten. Hinzugezogen haben sie dazu das Ingenieur- und Architektenbüro Keese aus Wagenfeld.

„Wir haben allerdings erst einen Zwischenstopp erreicht“, verkündet Meyer. Denn der Betrieb soll in der aktuellen Größenordnung erst einmal für zwei Jahre anlaufen. Dann soll die Krippe für ein Jahr zwecks Ausbau geschlossen und anschließend wieder geöffnet werden, so die Planung. Sechs Kinder sind derzeit in Sudweyhe untergebracht. Platz bestünde für bis zu zwölf. Ab dem 1. August 2023 will die Krippe dann bis zu 15 Kinder aufnehmen können.

Creutzmann bezeichnet sich selbst als „Kämpferin“ und steckt ihr Herzblut in die Krippen-Arbeit. Denn für sie ist die Arbeit mit Ein- bis Zweijährigen besonders wichtig. Die Krippen- Erziehung sei ihrer Ansicht nach ein Vorbote für das soziale Handeln der Kinder. „Unsere Sprache und der Umgang miteinander sind dabei ganz wichtig.“ Und weiter: „80 Prozent der Krippen-Arbeit besteht aus Pflege“, sagt sie. Dazu zählen Übungen, um sich selber wahr zu nehmen und Selbstwirksamkeit zu erzielen. „Sie sollen lernen, dass sie ein Ziel erreichen können, wenn sie sich anstrengen.“

Dazu kommt, dass sie den Kindern die Möglichkeit bieten, Dinge in ihrem eigenen Tempo und vor allem selbst zu lernen. „Man darf ihnen nicht zu schnell helfen“, so Creutzmann. Im ersten Schritt gelte es sowieso die Eltern zu erziehen, sagt sie mit einem Augenzwinkern. „Die Eingewöhnungsphase der Kinder dauert dann noch vier bis sechs Wochen.“

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