Bürger wollen Ersatzautomaten

Nach Sprengung eines Geldautomaten: Bargeld für Dreye gefordert

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Anwohner fürchten, dass der Standort Dreye nicht weiter bedient wird.

Dreye – Die Kreissparkasse Syke soll in Dreye die Versorgung mit Bargeld so schnell wie möglich wieder aufnehmen, wünschen sich Bürger des Weyher Ortsteils. Das Kreditinstitut will den SB-Pavillon an der Dreyer Straße nach der Sprengung des Automaten abbauen.

Die Bewohner des Weyher Ortsteils müssen jetzt nach Kirchweyhe fahren, wenn sie Bargeld abheben möchten. Anwohner wie Hans-Hermann Struß und Karin Geißler hoffen, dass die Kreissparkasse Syke die Automatensprengung der Gangster nicht zum Anlass nimmt, den Standort Dreye komplett zu streichen. 

Es fehle ihnen bereits der Kontoauszugsdrucker, der im vergangenen Jahr abmontiert worden ist. Dem Vernehmen nach wollten Anwohner mit einer Unterschriftenliste erreichen, dass besagter Drucker wieder aufgestellt wird. Allerdings sei diese Liste nie übergeben worden.

Viel los rund um den Dreyer Geldautomaten

„Hier ist eine Menge los“, findet auch Ulrich Korte. Auf dem Weg zur Arbeit besorgen sich viele Menschen im Gebäude vor seinem Haus Bargeld, sagt der Dreyer. Auf dem Parkplatz daneben nehme er nicht nur morgens Verkehr wahr, sondern auch am Nachmittag und am Abend. 

Korte könne das aus dem Fenster seines Wohnhauses gut beobachten. Eine definitive Aussage zur Zukunft des Dreyer Standortes in Sachen Bargeldversorgung mochte Burghard Ziegeroski, Leiter des Immobilienservices der Kreissparkasse Syke, nicht treffen. Das sei eine Sache des Vorstands. 

Geldautomat in Dreye von Unbekannten gesprengt

 © Sigi Schritt
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Kreissparkasse Syke erfüllt öffentlichen Auftrag

Es sei auch nicht abwegig, zu überlegen, eine Kooperation mit einer Dreyer Firma einzugehen, um dort einen Automaten aufzustellen. Es qualme gewissermaßen noch, deshalb sei eine geschäftspolitische Entscheidung darüber viel zu früh, sagte auf Anfrage Ralf Warneke, Marketingleiter der Kreissparkasse. 

Das Kreditinstitut erfülle einen öffentlichen Auftrag. Einer endgültigen Schließung müsste der Verwaltungsrat zustimmen, in dem auch Mitglieder des Kreistages sitzen. Eine solche tragende Entscheidung würde nicht kurzfristig getroffen, versicherte er. Viel wichtiger sei es, die Täter zu ermitteln.

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