Autofahrer müssen bis Anfang Oktober mit Verzögerungen in Dreye rechnen

Knotenpunkt L331/L334: „Wir liegen im Zeitplan“

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Die Gemeinde hat reagiert und Schleichwege sperren lassen: Doch einige Autofahrer ignorieren die Verkehrszeichen.

Dreye - Von Sigi Schritt. Die Umgestaltung des Knotenpunktes L331/L334 in Dreye schreitet voran. „Bei den Bauarbeiten liegen wir im Zeitplan“, sagt Dietmar Tomsik, stellvertretender Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Nienburg. Er rechnet mit einer Fertigstellung für Ende September/Anfang Oktober. Allerdings läuft es bei der Umleitung etwas anders als vor Monaten von der Behörde angekündigt.

Im Juli, vor der Baustelleneinrichtung, gingen die Planer und die Gemeinde noch davon aus, dass der Verkehr aus Richtung Schwarme nur solange durch das Gewerbegebiet Dreye-Ost umgeleitet wird, bis die Rechtsabbiegespur verlängert worden ist. Diese Arbeiten sind nun fast beendet. Trotzdem bleibt die Umleitung über die ehemalige Landesstraße (Dreyer Straße) bestehen. hieß es weiter. Die Autofahrer müssen also noch bis zum Ende der Arbeiten den längeren Weg durch das Industriegebiet nehmen. Das sei so mit der Verkehrsbehörde, also der Gemeinde Weyhe, abgesprochen, sagt Jana Winkler von der Landesbehörde. Der Verkehrsfluss durch das einspurige Nadelöhr wäre andernfalls sehr langsam, und Staus in beide Richtungen seien programmiert, lautet ihre Begründung. Um am ursprünglichen Fertigstellungstermin – trotz verspätetem Baustellenbeginn – festzuhalten, hätten sich die Beteiligten für die Beibehaltung aller Ausweichstrecken entschieden, sagt Antje Kresse von der Gemeindeverwaltung.

Die Flut an Beschwerden an die Polizei, die die Umleitung von Kirchweyhe nach Bremen über Sudweyhe und Dreye zum Thema hatten, sei abgeebbt, sagt Johann-Dieter Oldenburg, Leiter des Leester Kommissariats. Eine verändere Ampelschaltung habe laut Bürgermeister Andreas Bovenschulte Wirkung gezeigt.

Um dem Stau vor der Bedarfsampel an der Rieder Straße/Sudweyher Straße zu entgehen, haben sich Autofahrer Schleichwege über den Deichverteidigungsweg gesucht. Andere fuhren über einen Acker und nutzten Überwege für Trecker und Radwege, um von der Ortsumgehung auf die gesperrte Kirchweyher Straße zu gelangen, sagt der Ordnungshüter Jörg Berg-Moch. „Wir zeigen dort unangekündigt Präsenz und ahnden auch weiterhin die Ordnungswidrigkeiten“, kündigt er an.

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