Kleines Wohngebiet hinter Kita geplant

Ausschuss gibt grünes Licht für B-Plan

Frank Seidel (SPD) will sichergestellt wissen, dass die Skater nicht durch über die Lautstärke meckernde neue Nachbarn ausgebremst werden. - Archivfoto: Ehlers

Weyhe - Von Sigi Schritt. Wer von der Gemeinde ein Baugrundstück auf dem Areal hinter dem Haus der Krippenkinder erwirbt, der soll sich der Lage bewusst sein. Frank Seidel (SPD) hat mit seiner Äußerung am Montagabend im Bauausschuss auf den Sportplatz der Kooperativen Gesamtschule Kirchweyhe ebenso angespielt wie auf die Skateranlage in der Nachbarschaft. Denn der Sozialdemokrat möchte verhindern, dass beispielsweise die künftigen Grundstückseigentümer Nutzungsbeschränkungen erwirken. Wie berichtet, will die Gemeinde mehrere Grundstücke verkaufen und nach sozialen Kriterien veräußern.

Zumindest die Politik sieht keine Bedenken, den Bebauungsplan (B-Plan) Nr. 28 mit dem Namen „Schulzentrum Kirchweyhe“ aufzustellen. SPD, CDU, FDP und Grüne erteilten dem Entwurf der Verwaltung grünes Licht. Ein Beschluss im Rat gilt als Formsache.

Allerdings können die künftigen Bauherren nicht alles verwirklichen, was der Markt hergibt. So orientiert sich die Bauweise an der vorhandenen Bebauung in der näheren Umgebung des Plangebietes. Dementsprechend sind innerhalb des Wohngebiets ausschließlich Einzel- und Doppelhäuser zulässig, deren Länge maximal 20 Meter beziehungsweise 25 Meter für Doppelhäuser aufweisen darf. Überdachte Stellplätze und Garagen werden darauf allerdings nicht angerechnet. Es ist jedoch möglich, dass jedes Einzelhaus zwei Wohnnungen erhält. Es ist also möglich, innerhalb eines Einzelhauses eine zusätzliche Einliegerwohnung zu schaffen, beispielsweise für Familienmitglieder wie Senioren oder erwachsene Kinder. Die Oberkante der Häuser darf eine Höhe von 9,5 Metern nicht überschreiten. Die Traufhöhe (also die Schnittkante der Außenflächen der aufgehenden Außenwand mit der Dachhaut) muss zwischen 2,5 und sechs Metern liegen.

Die Gemeinde geht davon aus, dass der Grundwasserstand in einer Tiefe zwischen zwei und 2,40 Metern liegt und eine Oberflächenentwässerung ohne Probleme möglich ist. Unter der Humus-Schicht gebe es sogenannte Fein- und Mittelsande. Die neuen Eigentümer dürfen die Dachfarbe zwar wählen, aber nur zwischen Rot, Rotbraun, Grau und Schwarz. Die Dachneigung muss mindestens 25 Grad betragen.

In ihren Ausführungen erklärte Susanne Thein vom Büro Instara, dass im Falle eines Falles die Feuerwehr das Löschwasser aus einem nahegelenen Hydranten holen kann.

Die Skateranlage und Kita wurden im Plan ebenfalls festgesetzt.

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