Sanierung in drei Abschnitten geplant

Ausbau „Am Dobben“/„Dobbenweg“ schreitet voran

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Plötzlich hört die schöne Straße auf. Doch die bunten Betonsteine werden weiter in Richtung Scharmarsch verlegt.

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Mehr als zwei Jahre sind verstrichen, seit ein Teilabschnitt der Straße „Am Dobben“ ausgebaut worden ist. Eine Fortsetzung ist geplant, teilte Rolf Schmidt vom Fachbereich Bau und Liegenschaften mit. Bereits in der nächsten Woche sollen die weiteren Arbeiten beginnen.

Der Ausbau erfolge in gleicher Weise wie 2014, kündigt Schmidt an. Das bedeutet, dass für die Fahrbahnbefestigung erneut ein Betonstein gesetzt wird. Der Untergrund werde so gebaut, dass auch schwere Fahrzeuge wie etwa landwirtschaftliche Zugmaschinen samt Anhänger die neue Straße befahren können.

Diese Straße bekommt einen Regenwasserkanal, der an den Sammler in der Scharmarsch angeschlossen wird. - Foto: Schritt

Zur Beschaffenheit des Steins äußerte sich der Rathausmitarbeiter ebenfalls: „Die Kanten sind gebrochen, und die Farbe heißt Herbstlaub.“ Aufgrund der geringen Breite der Verbindung zwischen der Kirchweyher Straße und der Scharmarsch, seien keine Parkflächen vorgesehen. Das heiße allerdings nicht, dass keine Fahrzeuge abgestellt werden dürften. Die Flächen würden nur nicht besonders gekennzeichnet, so Schmidt weiter.

Das Rathaus hatte den Zuschlag der öffentlichen Ausschreibung für die 270 Meter lange Strecke, die neben „Am Dobben“ auch den „Dobbenweg“ umfasst, der Firma Würdemann aus Hude erteilt. Die Gemeinde rechnet mit Kosten in Höhe von rund 365 000 Euro.

„Die Bauarbeiten werden in drei Abschnitte geteilt“, so Schmidt. Der erste beginnt mit der Verlegung des Regenwasserkanals und den Anschluss am Sammler in der Gemeindestraße Scharmarsch.

Rolf Schmidt weist darauf hin, dass der Weg für den Zeitraum der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt ist. Es gibt Einschränkungen für die Anlieger, kündigt Schmidt an. Die Baufirma sei aber angehalten, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. „Alle Grundstücke sind jederzeit zu Fuß erreichbar.“ Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten Ende März abgeschlossen sein, so Schmidt.

Sind alle Anlieger mit dem Ausbau einverstanden, zumal auch Gebühren fällig werden? Nicht alle, aber die Mehrheit, so Schmidt. Die anteiligen Kosten richten sich unter anderem nach den Grundstücken. Die Gemeinde habe vier Jahre nach der Schlussrechnung der Firma Zeit, die Beträge von den Anliegern einzufordern.

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