Alte Hauptstraße bei Lidl: Vierwöchige Sanierungsarbeiten starten nach Ostern

„Asphalt ist belastet“

Ein Streckenabschnitt der Alten Hauptstraße ist von der Kreuzung bis zum Verbrauchermarkt Lidl übersät mit Kratern. - Foto: Schritt

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Anwohner der Alten Hauptstraße und Kunden des Lidl-Marktes müssen nach Ostern mit Einschränkungen rechnen. Die Gemeinde saniert ein etwa 75 Meter großes Teilstück der Fahrbahn zwischen der Zufahrt und der Straße „Im Bruch“. Für die Zeit der Bauarbeiten wird die Fahrbahn voll gesperrt.

Wie Dierk Heitmann vom Fachbereich Bau und Liegenschaften mitteilt, wird die Baustelle am Montag, 9. April, eingerichtet. Für etwa drei bis vier Wochen ist es nicht möglich, den Supermarkt über den gewohnten Weg anzusteuern. Lidl sei dennoch erreichbar, so Heitmann. Wer von der Umgehungsstraße oder aus Richtung Leeste kommt, muss einen Umweg in Kauf nehmen. Der führt sowohl über die Park&Ride-Anlage und auch am Kirchweyher Hof vorbei, skizziert Heitmann den Weg. „Die Zufahrt zum Verbrauchermarkt wird über ein Provisorium aus östlicher Richtung aufrechterhalten“, kündigt er an.

Die Firma Stehnke aus Osterholz-Scharmbeck ist für die Ausführung der Arbeiten verantwortlich, die laut Rathausmitteilung rund 90 000 Euro kosten.

Die Sanierung war notwendig geworden, weil die Fahrbahn unter anderem mehrere tellergroße Löcher aufweist. Nicht die Personenwagen, sondern die Lastwagen seien für den einen oder anderen Krater verantwortlich, sagt Heitmann. Den mächtigen „Einschlag“ vor dem Geschäft etwa hätte der Anlieferungsverkehr beim Drehen verursacht. Allerdings sei das auch kein Wunder, denn der oberste Belag der Fahrbahn sei nur zwei Zentimeter dick.

Darüber hinaus ist der Asphalt laut Heitmann mit PAK belastet. Diese Abkürzung steht für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Mit Steinkohleteer behandelte Produkte wie der teergebundener Asphalt enthalten viel PAK. Das bedeutet, dass der Straßenaufbruch als gefährlicher Abfall zu behandeln ist. Zwar sind die Schichten darunter sehr stabil, doch sie müssen ebenfalls heraus, weil auch die belastet seien.

„Wir haben vor, dass der neue Abschnitt über Jahrzehnte nicht mehr angefasst werden muss. Allein der Straßenbelag soll, in mehreren Schichten aufgetragen, insgesamt 20 Zentimeter mächtig sein.“

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