Annika Hinz unterstützt das Kulturbüro

Workshoptag zum Abschluss

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Annika Hinz hat das Kulturbüro der Gemeinde fast ein Jahr lang unterstützt, dabei viele Veranstaltungen mitorganisiert.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Schon mal etwas von „Mickey-Mousing“ gehört? Das Resultat kennt jeder, der einen Film im Kino oder im TV sieht. Spätestens am kommenden Freitag wissen die Kirchweyher KGS-Schüler, die einen Workshoptag absolvieren, was damit gemeint ist.

Mit diesem Begriff ist nämlich eine Technik umschrieben, bei der die Bewegungen in einem Spielfilm punktgenau musikalisch dargestellt werden, klärt Annika Hinz auf. Die 19-Jährige hat unter dem Motto „Musikulti“ diesen Aktionstag für alle Schüler der KGS Kirchweyhe organisiert. „Musik ist eine Sprache, die jeder versteht“, sagt die Weyherin, die viel Herzblut in ihr Abschlussprojekt gelegt hat.

Die junge Frau aus Weyhe hatte ihr Abitur 2014 an der KGS Leeste abgelegt und verstärkt seit September in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr das Kulturbüro der Gemeinde um Hedda Stock und Tina Fischer. „Am Ende der Woche ist aber dieses Jahr beendet“, sagt Hinz.

Die Gemeindemitarbeiterin präsentiert in den 30 Workshops ein buntes Programm, das zwar viel Musik beinhaltet, aber nicht nur. Neben der Vertonung von einem Trickfilm können die Schüler beispielsweise mit Tanzlehrerin Nadine Reiners Hip-Hop-Choreografien einstudieren, mit Marcus Grosser lernen, wie ein Diskjockey vorgeht, und mit Sambatrommeln arbeiten. Kreativität wollen auch die Schüler beweisen, die sich für den Bau von Papierfliegern entschieden haben. So können die Jugendlichen beispielsweise entdecken, dass in der Mathematik Schönheit liegen kann – nämlich in geometrischen Strukturen. Andere gestalten ein Bühnenbild, spielen Brettspiele oder fahren nach Okel, um Golf zu lernen. Annika Hinz selbst hat Gesangstalent und möchte mit KGS-Schülern den sogenannten Cup-Song interpretieren.

„Für die Schule ist das ein Riesenprogramm“, kündigt Hinz an. Für den Workshop „All Together Now“ konnte sie sogar einen Musiker aus Portugal gewinnen, der offen für alle Musikstile ist, und als Autodidakt den Kindern „sehr schnell Instrumente beibringen kann“.

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