Andere Vereine können neues Fahrzeug ab Dezember ausleihen

Bürgerbus setzt für Pilotprojekt auf Elektroauto

Regine von Larcher, dritte Vorsitzende des Vereins, präsentiert das Fahrzeug.
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Regine von Larcher, dritte Vorsitzende des Vereins, präsentiert das Fahrzeug.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Unter dem Motto „Wir elektrisieren die Gemeinde“ setzt der Bürgerbus-Verein bei einem Pilotprojekt auf Elektromobilität. Der Vorstand hat jetzt ein neues Fahrzeug angeschafft, das nächste Woche offiziell in Dienst gestellt und beim Weyher Herbstmarkt am Sonntag, 8. November, an der Bahnhofstraße präsentiert wird. Es wird aber nicht im Linienverkehr eingesetzt, wie der zweite Vorsitzende Hans Töbelmann erläutert. Das rund 30000 Euro teure Auto diene vielmehr dazu, Kirchengruppen, Vereinen und Organisationen ein Fahrzeug zur Verfügung zu stellen, so der Vorsitzende Franz Riedel. Privatpersonen dürfen es nicht nutzen.

An den Verein seien viele Beförderungswünsche herangetragen worden, berichtet der Vizevorsitzende. Doch es gab immer wieder Probleme, die roten Linienbusse einzusetzen. „Die vorhandenen Bürgerbusse können für diese Trips nicht benutzt werden, da sich die Gruppentermine größten Teils mit dem Fahrbetrieb überschneiden“, nennt Töbelmann einen Grund, weshalb der Verein den Wunsch nicht erfüllen kann.

„Doch wir haben den Bedarf gesehen und wollen die Vereine unterstützen“, so Töbelmann. Deshalb habe der Vorstand im Rahmen eines Pilotprojekts einen Nissan mit der Typenbezeichnung e-NV 200 beschafft. „Das ist ein Auto mit Eletroantrieb“, sagt der Vizevorsitzende. Es biete Platz für maximal fünf Fahrgäste und einen zusammenklappbaren Rollator oder kleinere Rollstühle. „Das Auto verursacht keine Abgas- und Lärmemissionen.“ Bei diesem Pilotprojekt will der Bürgerbusverein speziell mit Senioren und Menschen mit Handicap flexiblere Formen der Mobilität erproben. Außerdem sehe der Verein dieses Projekt als Weyher Beitrag zum Klimaschutz an, um unabhängiger von fossilen Rohstoffen wie Öl und Gas zu werden.

Der Verein kündigt an, den Nissan zu verwalten und zu versichern. Außerdem will er die Energieversorgung sicherstellen. Außerdem gewährleisten die Mitglieder die Pflege des Autos. Es wird wie die Busse, in einer Halle am Irrgarten in Leeste abgestellt. Die Gruppen, die das Elektroauto benutzen möchten, müssen sich noch bis Dezember gedulden. Bis dahin hat der Verein auch einen Preis für die Ausleihe ermittelt. Dieser soll laut Franz Riedel sowohl die gefahrenen Kilometer als auch die Mietdauer berücksichtigen.

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