Altbewährtes bei der Weyher Volkshochschule

Vom Sprachkurs an den Zuckerhut

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Meike Lahusen und Birgit Struthoff freuen sich, dass ihre Angebote sehr gut angenommen werden.

Weyhe - Von Philipp Köster. „Wir hoffen, dass wir berücksichtigt werden. Ein großer Gesundheitsraum wäre schön“, sagt Birgit Struthoff, eine der beiden Leiterinnen der Weyher Volkshochschule (VHS), wenn sie an die Neugestaltung des Henry-Wetjen-Platzes in Leeste denkt. Zu gerne würde sie mit einem Teil des Angebots in einem Neubau unterkommen. Das Beispiel Twistringen zeige, dass Volkshochschule und Bücherei unter einem Dach gut funktionieren, spielt sie auf die Idee der Verlagerung der Bibliothek weg von der KGS zum Areal an der Kirche an.

Bis es so weit ist, sind einige Kurse des Semesterprogramms noch im alten Leester Rathaus untergebracht, so auch die Sprachangebote, für deren Organisation Struthoffs Kollegin Meike Lahusen verantwortlich zeichnet. Dort hat sich vor allem brasilianisches Portugiesisch etabliert. Acht Kurse vom Anfängerseminar bis zum Fortgeschrittenenzirkel der Stufen B1 und B2 bietet Margareth Hohmann mittlerweile an. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in dem lateinamerikanischen Land entstanden, hat sich inzwischen eine Gruppe derart in Sprache, Land und Leute verliebt, dass sie privat eine Reise nach Rio und die Wasserfälle von Iguaçu unternimmt. Für Lahusen sind solche Entwicklungen Beleg dafür, wie beliebt und erfolgreich ein Dozent ist.

Ansonsten gebe es ein ähnliches Programm wie immer: Französisch, Englisch, Kultur sowie Angebote aus Arbeit und Beruf seien gut gebuchte Klassiker.

Auch Struthoff, die die Sparten Gesundheit und Gesellschaft verantwortet, setzt auf Bewährtes. So seien die Vorträge über die Themen Testamentsabfassung und Vorsorgevollmacht früh ausgebucht. „Das läuft bombig.“ Neu ist das Angebot über Mini-Jobs. Rechtsanwältin Ivonne Beneke klärt über die Rechte von auf solche Art Berufstätigen auf. Am 3. März hält sie zudem einen kostenlosen Vortrag zum Thema „Wer bezahlt das Studium?“

Wie mit Abschied beziehungsweise Trennung umzugehen ist, verdeutlicht der Buchautor und Theologe Hagen Kleindienst in zwei Vorträgen. Sonja Pade wiederum will in drei Workshops die Persönlichkeit ihrer Teilnehmer stärken, wenn sie zum Beispiel am 5. und 6. März „Vitamine für die Seele“ verteilt.

Neuer Kochtreff und

Yoga zu später Stunde

Eher an den Leib richtet sich der neue Kochtreff ab dem 23. Februar in der Förderschule Melchiorshausen. In geselliger Runde mit einem laut Struthoff netten, ruhigen und zurückhaltenden Koch Manfred Dierks können die Teilnehmer neue Gerichte ausprobieren. In der Regel entwickelten sich aus diesen Kursen feste Kochtreffs.

Bei Line Dance in Sudweyhe und Leeste sowie bei afrikanischem und orientalischem Tanz können sich die Aktiven sportlich betätigen. „Wir sind aber keine Konkurrenz zu Vereinen“, stellt Struthoff klar. Etwas ruhiger geht es bei Pilates, Muskelentspannung, autogenem Training, Kinesiologie und Qigong zu. Neu dabei ist „Moonlight Yoga“ ab 20 Uhr. „Das schaffen auch die Berufstätigen aus Bremen.“ Zum zweiten Mal gibt es Faszienyoga. Dafür ist laut Birgit Struthoff Eile geboten. Die Nachfrage sei groß.

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