240 Kilometer geprüft

Straßenkontrolleurin sieht Gefahrenpotenzial

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Conny Stern, neue Streckenkontrolleurin der Gemeinde, warnt unter anderem vor nicht reflektierenden Metallspießen am Wegesrand.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Conny Stern schlägt Alarm: Der neuen Streckenkontrolleurin der Gemeinde sind so manche Gefahrstellen an Weyher Verkehrswegen aufgefallen, die Anwohner beseitigen sollen. Die Verwaltung setzt laut Dierk Heitmann vom Fachbereich Bau und Liegenschaften auf die Einsicht der Bürger.

Grundsätzlich begrüßt die Verwaltung das Ansinnen der Bürger, ein schönes Ortsbild zu schaffen, zu pflegen und zu unterhalten. Laut Heitmann ist die Wesergemeinde geprägt von wunderbaren Gärten und Häusern.

Doch so mancher Hausbesitzer gestaltet nicht nur sein privates Areal, sondern darüber hinaus auch Grünflächen an den Gemeindestraßen. Das sei völlig in Ordnung, die Rathausmitarbeiter bitten allerdings die Vorhaben im Vorfeld mit der Gemeinde abzustimmen.

Die Bürger bekommen laut Heitmann sogar Pflanztipps, wenn sie zum Beispiel Blumenstauden einsetzen wollen. Wer auf dem Beet vor seinem Haus zum Beispiel einen Blühstreifen anlegen möchte, kann sich im Rathaus eine Gratis-Samenmischung abholen. Soweit so gut.

240 Kilometer ist Stern seit Amtsantritt gefahren

Die 26-jährige Kontrolleurin Conny Stern hat seit ihrem Amtsantritt im April alle Gemeindestraßen – insgesamt eine Länge von 240 Kilometer – abgefahren. Problematisch werde es, so Stern, wenn die Bürger die Erde bearbeiten und im Anschluss Spieße aufstellen, um die Mini-Areale mit Flatterband abzusperren.

Das rot-weiße Absperrband sei alleine deshalb nicht geeignet, weil es nicht reflektierend ist. Reflektierende Silberbänder wären in Ordnung. Wenn aber diese reißen und der Wind sie in die Fahrbahn hineinwehen würde, müssten sie sofort entfernt werden. Dieser Umstand könne durchaus einen strafrechtlich relevanten Eingriff in den Straßenverkehr darstellen.

Außerdem könnten die oftmals verwendeten Metallspieße selbst ernst zu nehmende Gefahrenquellen bilden. Nicht auszudenken sei, was passieren könnte, wenn ein Radler stürze und genau auf einen sogenannten Neptunhaken falle.

Im Zweifel sollten die Bürger lieber einmal mehr im Rathaus anrufen, um sich zu erkundigen, raten Heitmann und Stern.

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