Aktiver Dienst für den Umwelt- und Klimaschutz

Baumpflanzaktion: Rotary-Clubs Syke und Syke-Utbremen pflanzen Obstbäumen in Leeste

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Der Anfang ist gemacht: Das erste von insgesamt 100 geplanten Obstbäumchen, die die Rotary-Clubs Syke und Syke-Utbremen in den nächsten Jahren pflanzen wollen, ist in Leeste gesetzt. Das Bild zeigt von links die Rotarier Irene Mätzke-Rischmann, Hans Willms, Olaf Meyer-Runnebohm und Matthias Westphal. 

Leeste - Von Rainer Jysch. „Hands on“ – so heißen bei Rotary Projekte, bei denen die Mitglieder nicht nur Geld in die Hand nehmen, sondern auch selbst aktiv werden. Eines davon haben die Mitglieder der Rotary-Clubs Syke und Syke-Utbremen jetzt in die Tat umgesetzt. Am Sonnabend fiel der Startschuss für eine Baumpflanzaktion, bei der zunächst 20 Obstbäume in Leeste an der Straße „In der Grämme“ in die Erde gebracht wurden. Und es sollen noch mehr werden. Das Grundstück von 7 000 Quadratmetern hatte die Gemeinde zur Verfügung gestellt.

„Wir wollen hier jedes Jahr weitere 20 Bäume pflanzen bis 100 erreicht sind“, erklärte Jürgen Falck, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit beim Rotary-Club in Syke. Neben alten Apfelsorten pflanzten die Aktiven auch andere Hölzer ein, an denen später Zwetschgen, Aprikosen, Kirschen und Birnen heranreifen sollen, und zwar nach einem festgelegten Plan. „Henning Greve vom Naturschutzbund hat uns bei der Auswahl beraten“, berichtete Falck. Mehr als 20 Rotarierinnen und Rotarier sowie tatkräftige Helfer aus den Familien hatten sich bei anfänglichem „Schietwetter“ auf der Wiese direkt neben dem Gleisbett der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn versammelt.

Die Initiative geht auf eine Idee des Rotary-Weltpräsidenten Ian Riseley aus Australien zurück, der jeden der weltweit 35 400 Rotary-Clubs aufgefordert hatte, für jedes der insgesamt 1,2 Millionen Clubmitglieder einen Baum zu pflanzen. „Kohlendioxid und andere Treibhausgase sind verantwortlich für die globale Erwärmung. Bäume absorbieren diese Gase und verlangsamen so die Erwärmung“, heißt es in einer Mitteilung. „Wir leisten hier einen aktiven Dienst für den Umwelt- und Klimaschutz“, nannte Irene Mätzke-Rischmann, derzeitige Präsidentin des Clubs Syke-Utbremen, das Hauptmotiv.

Was mit den Früchten passieren soll, die auf der nicht eingezäunten Wiese heranreifen, wollen die Rotarier zu einem späteren Zeitpunkt festlegen. „Vielleicht gibt es in Zukunft Ernte-Aktionen, bei denen Schulen und Kindergärten eingebunden werden. Wir müssen erst einmal sehen, was hier gedeiht“, so Jürgen Falck.

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