Agendabeauftragte rechnet mit größerem Müllaufkommen

Freiwillige für Sammelaktion „Weyhe räumt auf“ gesucht

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Christina Mielke wirbt für die Teilnahme an der Sammelaktion „Weyhe räumt auf“. 

Weyhe - Von Sigi Schritt. Dem wilden Müll geht es an den Kragen. Aufmerksame Beobachter müssen nicht lange suchen, um allerlei Unrat zu sehen. Entlang der Straßen befinden sich Plastik, Papier, Getränkedosen – dazu gesellen sich andere Hinterlassenschaften wie Glasscherben und Verpackungen. Für Christina Mielke, Agendabeauftragte der Gemeinde, ist es wieder Zeit, den Frühjahrsputz in der Wesergemeinde einzuleiten. Sie bittet für Freiwillige, sich an der Aktion „Weyhe räumt auf“ zu beteiligen.

Mielke hofft, dass sie am Sonnabend, 10. März, mehr als 500 Putzengel begrüßen kann, die in alle Ortsteile ausschwärmen. Die Aktion komme gut an: Waren es im Jahr 2016 noch 350 Helfer, engagierten sich im vergangenen Jahr schon 450 Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder für ihren sauberen Ort.

Steigert sich die Anzahl der Helfer, wachsen auch Sammelvolumen und -gewicht, ist sich Mielke sicher. „Das Müllaufkommen steigt von Jahr zu Jahr“, sagt die Agenda-Beauftragte. Das bestätigt Matthias Kühnling, Sprecher der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG), auf Anfrage. Die AWG zählt wie die DRK-Feldküche und die Weyher Wirtschaftsförderung zu den Projektpartnern.

1,1 Tonne Unrat 2017

Im Jahr 2016 sammelten die Helfer 950 Kilogramm – 2017 war es laut Kühnling schon deutlich mehr Unrat, der am Ende in dem auf dem Bauhof abgestellten Container landete: 1,1 Tonnen.

Auch in diesem Jahr will die AWG die Helfer mit 500 Tüten ausstatten. Mehr noch: Diesmal erhalten sie zusätzlich „praktische Handschuhe“, so Kühnling.

Die Aktion soll von 10 bis 13 Uhr über die Bühne gehen, wobei die Hilfsmaterialien wie Warnwesten & Co. im Rathaus im Agenda-Büro oder am Aktionstag in der KGS Kirchweyhe entgegengenommen werden können.

Anmeldung bis zum 9. März

Mielke rechnet damit, dass zahlreiche Vereine und Schüler sich für die Umwelt einsetzen. Die Grundschulen Erichshof und Leeste hätten bereits eine Zusage abgegeben. Damit ein Versicherungsschutz gilt, sollten sich Interessierte bis zum 9. März verbindlich anmelden. Das ist auch online möglich.

Für dieses Jahr hat sich die Gemeinde ein besonderes Bonbon überlegt. Um die Aktion auch virtuell zu unterstützen, hat das Grafikbüro „neuwerk“ eine App entwickelt, in der es möglich ist, auf eine spielerische Art und weise Müllhaufen auf einem quadratischen Feld mit insgesamt 169 Feldern verschwinden zu lassen. „Die Haufen müssen angeklickt werden. Nur wer schnell ist, darf in den nächsten Level“, so Mielke. Sie habe das Spiel bereits durchgespielt. „Vorsicht, der Suchtfaktor ist groß“, sagt Mielke, nachdem sie das Spielfeld per Beamer an die Wand geworfen hat. Die Verwaltung hat für das Spiel einen Betrag in Höhe von 2 000 Euro bezahlt.

www.agenda-weyhe.de

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