Ampelschaltung wird optimiert

Neuer Plan für mehr Verkehrsfluss: Adé, grüne Welle zwischen Weyhe und Bremen

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Am Unfallschwerpunkt Hauptstraße/Lahauser Straße kann die Ampelschaltung nicht verändert werden.

Leeste - Von Marc Lentvogt. Die Gemeindeverwaltung ist am Mittwoch mit guten Nachrichten zur Weyher Verkehrssituation in den Ausschuss für Ordnung und Soziales gekommen. Stefan Sommer berichtet zu diversen Ampeln an der Hauptstraße: „Optimierungen sind möglich und angeordnet.“ Die Umsetzung erfolgt in einigen Wochen.

Eine grüne Welle sollte Autofahrern bislang eine schnelle Verbindung zwischen Weyhe und Bremen ermöglichen. Das habe sich nicht bewährt, führte Sommer am Mittwochabend im Leester Rettungszentrum aus. 

Da die Abstände zwischen den Ampeln zu groß seien, hätten viele Autofahrer nichts von der grünen Welle bemerkt. Zeitgleich entstanden für die Nebenrichtungen nicht zu rechtfertigende Wartezeiten. Von der neuen Lösung sind die Kreuzungen der Hauptstraße am Rathausplatz, Am Meyerkamp und an der Lahauser Straße betroffen.

Ampelbetrieb ab 6 Uhr

Veränderungen dürfen die Bürger auch an den Kreuzungen Hauptstraße/Am Neddernfeld und Ruschkamp/Bahnhofstraße erwarten. Dort wird die Betriebszeit angepasst. In Zukunft sind die Ampeln nicht schon um 6 Uhr, sondern erst ab 7 Uhr in Betrieb. 

Die Polizei hatte Bedenken geäußert, da diese Lösung sich aber seit Jahren am Rathaus und Im Bruch bewähre, sieht die Gemeinde keine Probleme. Eine Rücksprache mit dem ADFC, Eltern-, Senioren- und Behindertenbeiräten habe ebenfalls keine Bedenken gegen die Anpassung ergeben.

Eine zusätzliche Änderung Am Neddernfeld: Steht in Zukunft nur in eine der beiden Fahrtrichtungen ein Linksabbieger, wird nicht die gesamte Ampel umgeschaltet – Geradeausfahrer behalten in die entsprechende Richtung grün, denn ihr Anhalten ist überflüssig.

Alle Änderungsvorschläge liegen seit April der Landesbehörde und der Straßenmeisterei vor, bis zur Umsetzung werde es noch einige Wochen dauern, so Sommer. Lob für die sofortige Umsetzung aufgefallener Makel äußerten alle Fraktionen.

Mit 10.000 Autos pro Tag Unfallschwerpunkt

Zwei Fragen blieben dennoch. Könnte die Lahauser Straße nicht weiter optimiert werden – beispielsweise durch ein Ausschalten der Ampel oder grüne Pfeile für Rechtsabbieger? Nein, erklärt Stefan Sommer. 

Prinzipiell würde er sich eine entsprechende Lösung wünschen, die Kreuzung ist jedoch mit 10.000 Autos pro Tag und Richtung ein Unfallschwerpunkt. Wurde die Ampel in der Vergangenheit ausgeschaltet, folgte der nächste Unfall auf dem Fuß. Grüne Pfeile würden zusätzliche Rotphasen für Fußgänger und Radfahrer bedeuten, was die Leistung der Kreuzung verringern würde.

Außerdem wurde in einer vergangenen Sitzung nach dem Kreuzungsbereich Leester Straße/An der Weide/Busplatz gefragt. Dieser Bereich sei für Eltern mit Kindern sehr schwer zu überqueren. Sommer versprach sich den Bereich anzuschauen.

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