Achimer Investoren-Ehepaar kauft Leester Edeka- und Rudolf-Virchow-Areal

„Medicum“ soll viele neue Arbeitsplätze schaffen

Das umgebaute Gebäude im futuristischen Stil.
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Das umgebaute Gebäude im futuristischen Stil.

Leeste - Von Sigi Schritt. Regina und Peter Flügge aus Achim haben gestern ihre Pläne für das rund 14000 Quadratmeter große Areal vorgestellt, auf dem sich derzeit der Edeka-Markt und das Rudolf-Virchow-Haus befinden. Das Paar, das sich in der Segler-Szene einen Namen gemacht hat, hatte bereits im Mai das Gelände mit den zwei Gebäuden von der Bayrischen Beamtenversicherungsgesellschaft erworben.

Der Leester Edeka-Markt schließt am Sonnabendnachmittag.

Die Investoren wollen die Nutzung des Nahversorger-Gebäudes neu strukturieren. Denn nach knapp 25 Jahren schließt der Leester Edeka-Markt am Sonnabend, 1. November, um 13 Uhr, bestätigt Edeka-Sprecherin Mareike Götze auf Anfrage. „Die Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt und auf andere Standorte verteilt“, sagt sie. Das Unternehmen will den Standort Leeste aber nicht aufgeben, sondern sucht geeignete Flächen, um eine Nahversorgung zu gewährleisten. „Ich freue mich über das klare Bekenntnis“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Bovenschulte.

Nach dem Auszug des Supermarkts will das Investorpaar das Gebäude zusammen mit dem Ärzte-Haus und einem Neubau zu einem „Kompetenzzentrum für gesundheitliche Nahversorgung“ entwickeln. Das soll den Namen „Medicum“ tragen, sagt Peter Flügge. Das Edeka-Gebäude soll entkernt werden, um Raum für neue Facharztpraxen zu bieten. Außerdem wollen die Investoren auf dem Areal einen Optiker, einen Hörakustiker und ein medizinisches Warenhaus ansiedeln. „Erste Gespräche haben wir bereits geführt“, so der 60-Jährige, der auch über ein Café nachdenkt. Erinnert das nicht an die jüngsten Pläne, ein Gesundheitszentrum in Leeste zu errichten? „Ja, genau“, so Flügge. Von dieser Idee habe er sich bei der Suche nach einem geeigneten Investitionsobjekt mit Potenzial inspirieren lassen, sagt er. Der Achimer hofft, dass seine Pläne Mitte 2015 umgesetzt sind und arbeitet mit Architekten zusammen, die sich mit dem Immobilien-Design einem Wettbewerb stellen. Die Zahl der qualifizierten Arbeitsplätze soll von derzeit 65 auf 100 steigen.

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