5.000 Quadratmeter mehr

Dreye: Bauausschuss erweitert Bereich des B-Plan-Verfahrens

Der vordere Teil der Straße Zollhof soll mit in das B-Plan-Verfahren aufgenommen werden.

Dreye - Von Sigi Schritt. Die Politik will den Geltungsbereich des Bebauungsplans (B-Plan) „Ortskern Dreye“ erweitern: Dafür haben die Vertreter der SPD, CDU, FDP und Grünen am Dienstagabend im Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt einstimmig votiert.

Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung war es zunächst nur um ein 21. 000 Quadratmeter großes Areal südlich der Dreyer Straße gegangen. Doch künftig sollen für die Überplanung weitere 5 000 Quadratmeter im nördlichen Bereich dazugehören: Es geht konkret um vier Grundstücke im vorderen Teil der Straße „Zollhof“. Ebenso soll eine Änderung im parallel geführten Flächennutzungsplan vollzogen werden.

Wie der Leiter des zuständigen Fachbereichs, Steffen Nadrowski, anmerkte, sei der Geltungsbereich im Rahmen der Diskussion „kritisch überprüft worden“. Gerade der Kreuzungsbereich sei wichtig für die künftige Planung. Denn auch das dort befindliche leer stehende Gebäude sollte miteinbezogen werden. In den Zuschauerreihen kam die Frage auf, weshalb es kein Baurecht für das weitere Gebiet Richtung Weser gebe. Laut Nadrowski sind Vorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile zulässig.

An den Zielen der Aufstellung des B-Plans wollen Politik und Verwaltung festhalten: Es geht unter anderem um die Beseitigung von verwahrlosten Immobilien, und um die Nachnutzung von sogenannten untergenutzten Flächen.

Für die SPD ist es laut ihrem Fraktionsvorsitzenden Frank Seidel wichtig, dass aus einem Guss etwas Vernünftiges entsteht. Es sei richtig, den nördlichen Bereich dazuzunehmen, wenn die Mitte des Ortes neu sortiert wird. Dem schließen sich die Grünen an. Für Ingrid Söfty (CDU) ist es wichtig, dass in der Dreyer Mitte überhaupt „etwas geschieht“.

Und die Liberale Antje Sengstake findet es „sehr gut“, dass die Einwendungen der Bürger mit aufgenommen werden. Sengstake wollte in der öffentlichen Sitzung wissen, was mit dem leer stehenden Haus passieren wird – Nadrowski mochte über private Planungen nicht in diesem Gremium sprechen.

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