Neuer Freibadleiter legt Zwischenbilanz vor

„5.000 Gäste mehr als im Vorjahr zur gleichen Zeit“

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Seit einem Monat ist Markus Kuske Chef des Weyher Freibads. Er ist laut Rathausinfo der jüngste Leiter einer solchen Einrichtung im gesamten Landkreis Diepholz. 

Weyhe - Von Sigi Schritt. Seit einem Monat lenkt Markus Kuske die Geschicke des Freibads. Sein Vorgänger, Hubert Dollinger, hatte sich Ende Juni in den Ruhestand verabschiedet, steht aber noch beratend zur Seite. Kuske, 27 Jahre alt, ist laut Gemeindeverwaltung der jüngste Badebetriebsleiter eines Freibads im Landkreis Diepholz. Da auch die Sommerferien zur Neige gehen zieht Kuske eine Zwischenbilanz.

„Die Einarbeitung verlief reibungslos“, sagt er. „Ich habe mich gut eingewöhnt.“ Mit dem Sommer sei er zufrieden. Das spiegele sich in den Zahlen wider: Im Zeitraum seit der Saisoneröffnung bis Dienstagabend waren rund 55 000 Besucher im Bad – das seien 5000 Gäste mehr als im Vorjahrjahreszeitraum. 2015 schloss mit knapp 80 000 Gästen ab. Er geht davon aus, diese Zahl erneut zu erreichen, wenn das Wetter mitspielt. Bislang hätten die Kassenmitarbeiterinnen nur an zwei Tagen rund 3 000 Gäste gezählt. „Da lagen die Temperaturen über 30 Grad im Schatten. Und an einem dieser Tage hatten wir das Bad eine Stunde länger geöffnet. Das kam sehr gut an.“ Der neue Schwimmmeister kann sich vorstellen, das Angebot zu wiederholen. Auch ein Nachtschwimmen habe er auf dem Zettel. „Doch dazu müsste das Wetter entsprechend sein. Das kann man nicht langfristig planen“, so Kuske.

Damit die Gästezahlen steigen, gibt es außerdem Veranstaltungen. Er erinnert an den Musikfrühschoppen am kommenden Sonntag (Beginn: 11 Uhr) und an den bevorstehenden Arschbombenwettbewerb am Sonntag, 7. August, um 15 Uhr. „Dazu können sich noch Interessierte anmelden“, sagt er.

Für ihn stimmt im Freibad auch „das Drumherum“. Die Gäste seien „nett und freundlich“. Belästigungen, von denen Medien in anderen Bädern der Republik berichten, gebe es nicht in der Wesergemeinde, bilanzierte Kuske.

Diese Saison sei seit Mai von größeren Unfällen verschont geblieben. Kuske dankt in diesem Zusammenhang den Helfern der Weyher Ortsgruppe der DLRG, die zu Spitzenzeiten Personal stellte, um am Beckenrand für die Sicherheit zu sorgen.

Gut angenommen werden auch die Hilfsmittel für Menschen mit Handicaps. Die Steuermittel, um das Bad barrierefrei zu gestalten, seien also nicht vergebens aufgewendet worden. „Fünf Gäste nutzen regelmäßig die freibadeigenen Duschrollstühle und den Schwimmbad-Fahrstuhl“. Weitere Besucher erkundigen sich für ihre Verwandten oder Bekannten. „Das spricht sich noch herum“, ist sich Kuske sicher.

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