Pachtgeld für die Allgemeinheit

3 000 Euro für drei Jugendfeuerwehren

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Gute Nachrichten hört Bürgermeister Andreas Bovenschulte stets gerne: Johann Budelmann und Wilfried Springer (r.) von der Jagdgenossenschaft Kirchweyhe wollen insgesamt rund 15000 Euro verteilen und die Gemeinde bekommt etwas ab.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die Kirchweyher Jagdgenossenschaft verfügt über 800 Hektar Freiflächen, die überwiegend den Landwirten, aber auch der Gemeinde und anderen öffentlichen Stellen gehören. Dieser Zusammenschluss von zahlreichen Eigentümern verpachtet das Gebiet seit Jahrzehnten an Jäger.

In den zurückliegenden Jahren blieb allerdings der Pachtzins auf dem Konto. Doch das soll sich nun ändern. Wie Johann Budelmann und Wilfried Springer vom Vorstand im Rathaus ankündigten, sollen verschiedene Gruppen von einem Geldregen profitieren.

„Wir haben für ein Jahrzehnt nichts mehr ausbezahlt“, so Springer. Der Vorsitzende sagt, dass „ein erheblicher Betrag angewachsen“ sei, der nun „ausgeschüttet wird“. Es geht insgesamt um eine Summe in Höhe von 14. 700 Euro.

Wilfried Springer, ehemaliger Kämmerer der Gemeinde und ehemaliger Stellvertreter des Bürgermeisters, will das Geld nach seinem Urlaub überweisen. Die jüngste Mitgliederversammlung hatte beschlossen, dass die Landwirte für die Anschaffung eines Schlägelmähers für die Seitenräume einen Zuschuss in Höhe von 7000 Euro bekommen.

Um Autofahrer noch besser zu schützen, müssen neue Wildschutzzäune errichtet werden. Dafür und für Neuanpflanzungen spendiert die Jagdgenossenschaft der Gemeinde die Summe in Höhe von 1500 Euro.

Einen Betrag in Höhe von 1000 Euro erhält die Verwaltung für die Betreuung und Integration von Flüchtlingen. Und je 1000 Euro fließen in die Jugendabteilungen der Feuerwehren Kirchweyhe, Lahausen und Dreye.

Die Jagdgenossenschaft will auch den Weyher Gewerbering mit 1000 Euro bedenken. Denn er ist verantwortlich für den Sonderfonds „In Not geratene Weyher Bürger“.

Eine Finanzspritze in Höhe von 200 Euro gibt es für das Jagdhorncorps zur Anschaffung von Notenmaterial. Außerdem darf sich die Weyher Tafel über einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro freuen.

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