Workshop im Schulzentrum begeisterte

Welt der Tontechnik spannend

Walter Hauschild (r.) beim Workshop im Twistringer Schulzentrum.

Twistringen - (sms) · „Alte Menschen und Spielekonsolen, passt das zusammen?“, war nur eine Frage, die Walter G. Hauschild am Dienstagnachmittag 16 Jugendlichen des Twistringer Schulzentrums gestellt hat. Auf Einladung von Fachlehrer Johannes Stukenborg war der Diplom Audio Engineer des internationalen „SAE Institute“ zum Workshop „Einführung in die Welt der Tontechnik“ an die Feldstraße gekommen, um Neun- und Zehnklässlern wichtige Einblicke zu vermitteln.

Die sechs Mädchen und zehn Jungen unternahmen ihre ersten Schritte in die spannende Welt der Tontechnik. „Eigentlich wollte ich nach der Schule eine Friseurlehre machen und mich dann als Visagistin weiter ausbilden lassen“, so die 17-jährige Raika Sobeck. Doch an diesem Nachmittag habe sie eine weitere Perspektive für ihre berufliche Zukunft gefunden.

Auch Torben Niehues und Fynn Müller waren begeistert von dem Workshop, vor allem aber von Walter Hauschild, der seine Sache „echt klasse“ gemacht habe. Niehues und Müller sind für die Tontechnik bei Veranstaltungen in der Schule verantwortlich. Sie konnten wertvolle Tipps mit nach Hause nehmen. „Wir haben heute Nachmittag viel über die verschiedensten Einstellungen gelernt“.

Dass Hauschild ganz anders mit den Jugendlichen umgehen und sprechen konnte, als Stukenborg, fand der Fachlehrer richtig gut. „Wenn ihr nicht mitmachen wollte oder stört, könnt ihr gleich gehen“, machte der Audio Engineer den Jugendlichen zu Beginn unmissverständlich deutlich.

Überhaupt ist Hauschild der Umgang den Teilnehmern sehr wichtig. Angesichts über 150 solcher Veranstaltungen jährlich an allgemeinbildenden Schulen und in Hochschulen ist Hauschild gewohnt, mit jungen Menschen umzugehen. „Kommunikation und Höflichkeit sind wichtig im Umgang miteinander“, deshalb biete er auch zu Beginn Rollenspiele an.

Hauschild blickt auf eine 20jährige Berufserfahrung in den Bereichen Tonstudiotechnik, Livemusik, Fachhandel und Edutainment (unterhaltsames Lernen) zurück. Als Musiker und Komponist sammelte er viele für seine heutige Tätigkeit prägende Erfahrungen auf Bühnen, in Tonstudios und bei Fernsehaufzeichnungen. „Bitte und Danke sind überall Türöffner“, erklärte er. Welche beruflichen Möglichkeiten ihnen später offen stehen, machte er gegen Ende des Nachmittags klar. Ob beim Audio Engineering, Digital Film und Animation oder beim Web Design und Development: „Die Branche wird immer größer und braucht Fachkräfte, die gut ausgebildet sind.“ Wie auch beim Game Design. Denn nicht nur junge Menschen spielen mit Konsolen, auch die ältere Generation hat dieses Gebiet für sich entdeckt. „Was meint ihr, wie viele Seniorenheime mit Spielekonsolen ausgestattet sind?“, warf Hauschild in den Raum. Eine Bowlingkugel könnten viele Ältere nicht mehr halten, aber eine Fernbedienung.

„Die Absolventen der „SAE Institute“ werden hier von der Bank weg engagiert“, hieß es. Hauschild bot den Schülern an, sich mal einen Tag lang ein solches Institute in Hamburg oder Köln anzuschauen. „Und ihr werdet sehen, was ihr hier für Möglichkeiten habt“.

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