Mehr als 30 Teilnehmer beim traditionellen Silvesterschwimmen vom Boller Holz nach Dreye

Wasser war wärmer als die Luft

Warme Getränke für unterwegs hatte dieses Duo der DLRG Diepholz beim Silvesterschwimmen dabei.

Syke - DREYE (bt) · Es herrschte wahrlich kein Badewetter, als am Silvestermorgen sieben junge Damen und 26 Herren bei Bollen ins drei Grad „warme“ Weserwasser tauchten, um gemeinsam zum Dreyer Hafen zu schwimmen.

Sie waren Teilnehmer des 35. Silvesterschwimmens, das abwechselnd die Weyher DLRG-Ortsgruppe und die Freiwillige Feuerwehr Dreye ausrichten.

Fünf Boote begleiteten die mutigen Schwimmer aus Bassum, Diepholz, Achim und Goldenstedt. Hinzu kamen natürlich die Weyher Schwimmer, darunter auch die 15-jährigen Marina Meyer und Wiebke Wessels als Jüngste, und Werner Muffler, der mit 66 Jahren der älteste Teilnehmer war.

Er war schon beim ersten Silvesterschwimmen dabei, und verpasste lediglich 1988 die Teilnahme. Ihm macht dieses Schwimmen noch immer Spaß. Gemeinsam mit dem Weyher DLRG-Vorsitzenden Bernd Klöcker und zwei weiteren Clubkameraden bildete er die „Nachhut“, die darauf achtete, „dass niemand unterwegs verloren geht und schließlich am Hemelinger Weserwehr ankommt, weil er die Einfahrt zum Dreyer Hafen verpasst hat“.

Als Sascha Motzek und Carsten Lucht nach viereinhalb Kilometern als erste im Hafenwasser auftauchten, waren noch gar nicht alle Schaulustigen am Kai, denn die Weser strömte am Donnerstag unerwartet schnell.

Aber noch früher als die beiden schnellsten Schwimmer standen zwei andere Teilnehmer unter der warmen Dusche des Weyher Freibades. Sie hatten das Schwimmen unterwegs abgebrochen und sich mit dem Boot am Wieltsee an Land bringen lassen.

Alle, die durchgehalten hatten, wurden mit viel Beifall empfangen, als sie aus dem Wasser stiegen. Sofort wurden sie von Freunden umringt, die ihnen heißen Tee und Glühwein anboten und sich nach ihrem Wohlbefinden erkundigten.

„Im Wasser war es wärmer als an Land“, erklärte ein Teilnehmer zitternd, als er bei minus einem Grad Lufttemperatur den heißen Tee verschüttete. Das bestätigte auch Bernd Klöcker. „Ich bekam unterwegs nur dann kalte Hände, wenn ich mich an unserem Ponton festhielt“, erklärte er.

Er hatte sich über seinen Neopren-Anzug sogar noch einen Bleigürtel geschnürt, um einen möglichst großen Tiefgang zu bekommen.

Auch Weyhes Gemeindebrandmeister Norbert Warnke war gekommen. Er zeigte sich darüber erfreut, dass auch drei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dreye problemlos durchgehalten hatten. Er erlebte im Anschluss an das Schwimmen noch einen Einsatz der Dreyer Wehr mit, der sich glücklicherweise als Fehlalarm bei Aldi erwies.

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