Förderverein Hallenfreibad bestätigt Vorstandteam

Bad zum Wohl der Menschen unterhalten

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Die bewährte Führungsmannschaft des Fördervereins HallenFreibad Wagenfeld: Der neu gewählte 2. Beisitzer Wilhelm Tegeler (3.v.r.) mit (von links) 2. Vorsitzenden Walter Tödtemann, Schwimmmeister Christian Möllers, 3. Vorsitzenden Anette Meyer, 1. Vorsitzenden Ekke Schneemann, den Kassenprüfern Horst Fieseler und Gerhard Hagelmann sowie Schatzmeister Rainer Wiedemann.

Wagenfeld - Von den insgesamt 41.311 freiwilligen Arbeitsstunden, die in den zurückliegenden 22 Jahren überwiegend von den ehrenamtlichen Helfern des „Donnerstagsteams“ des Fördervereins HallenFreibad Wagenfeld zum Erhalt der beliebten Freizeiteinrichtung geleistet wurden, entfallen 851 auf das zurückliegende Arbeitsjahr.

„Von Anfang Juni 2016 bis Mitte Juni 2017 waren durchschnittlich 14 Helferinnen und Helfer bei den Donnerstagseinsätzen dabei“, berichtete Vorsitzender Ekke Schneemann während der Jahreshauptversammlung im Landhaus Wiedemann.

Das Gros der Arbeitsstunden, so Schneemann, sei in die Vorbereitung der Anlage auf die Sommersaison investiert worden: „Wohnmobilanlage gepflegt, Beete vorbereitet und bepflanzt, 40 Kubikmeter Geschreddertes entlang des Zaunes und um die neue Rampe herum verteilt, den Sand im Sandkasten gewechselt, die Beachvolleyball-Anlage hergerichtet, Spielgeräte überholt und aufgestellt, die Nestschaukeln aus dem Winterschlaf geholt und montiert, Bänke aufgestellt, Brücken, Kinderbecken, den Fuß der Wasserrutsche und den Wasserfall gestrichen sowie die Boulebahn gereinigt.“

Vor dem Arbeitsbericht hatte Schriftführerin Olga Schwenker während der vom zweiten Vorsitzenden Walter Tödtemann geleiteten Versammlung bereits das Protokoll verlesen, Schatzmeister Rainer Wiedemann einen Überblick über die Finanzen gegeben und Prüfer Gerhard Hagelmann dem Kassenführer eine „übersichtliche und saubere Buchführung“ bescheinigt.

Zuschuss für Aufgang zum Hallenbad

Weil es die Kassenlage des Fördervereins zulässt, erhält die Gemeinde in diesem Jahr einen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro für den Bau des behindertengerechten Aufgangs zum Hallenbad. Im Berichtsjahr war eine außerordentliche Ausgabe in gleicher Höhe als Zuschuss an die Gemeinde für die Anschaffung eines neuen Kassenautomaten zu Buche geschlagen.

Schwimmmeister Christian Möllers nutzte die Gelegenheit, um sich seitens des Bäder-Teams beim Förderverein und ganz besonders bei der Donnerstagsgruppe zu bedanken: „Ihr leistet eine Super-Arbeit!“

Weil die Satzung nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben entsprach und die Gemeinnützigkeit des Fördervereins gefährdet war, wurde sie mit Unterstützung der Wagenfelder Rechtsanwältin Sabine Speckmann überarbeitet, aktualisiert und redaktionell präzisiert. „Die Neufassung ist bereits während der letztjährigen Versammlung beschlossen worden“, teilte Tödtemann zu dem Punkt mit. „Die Eintragung ins Vereinsregister ist am 22. September 2016 erfolgt. Damit ist sie von diesem Tage an wirksam.“ Bereits am 30. September habe das Finanzamt in Sulingen per Bescheid bestätigt, dass durch die Neufassung alle satzungsmäßigen Voraussetzungen erfüllt seien.

Wilhelm Tegeler neuer zweiter Beisitzer

Bei den Wahlen wurden erster Vorsitzender Ekke Schneemann und dritte Vorsitzende Anette Meyer ebenso einmütig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wie Schatzmeister Rainer Wiedemann. Den Platz des verstorbenen zweiten Beisitzers Rolf Schneider nimmt künftig Wilhelm Tegeler ein. Der Hallenbad-Nachbar bekleidet auch die Position des „ehrenamtlichen Hausmeisters“ für die Einrichtung.

Unter „Verschiedenes“ gab Schneemann einen Überblick über die Anschaffungen im Berichtsjahr (Freischneider und Rasenmäher mit Akkus) sowie geplante Maßnahmen im laufenden Jahr (Schaffung eines 1,50 Meter breiten Plattenweges vom Drehkreuz zur Bistro-Terrasse). Abschließend bedankte sich der alte und neue Vorsitzende bei allen Mitgliedern für ihre Treue zum Förderverein, den Helferinnen und Helfern der Donnerstagsgruppe für ihre ehrenamtliche und praktische Arbeit sowie allen Gönnern und Werbepartnern.

„Ohne diese finanzielle und individuelle Unterstützung könnte der Förderverein nicht existieren und die Gemeinde nicht unterstützen, damit unser Bad langfristig zum Wohle vieler Menschen erhalten bleibt“, betonte Schneemann.

ges

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