Gemeinde Wagenfeld nutzt Ferienzeit zu Sanierungen in Grundschulen

Es wird gesägt, geschraubt und gebohrt

Marco Meyer von Bauservice Meyer in Drebber (r.) bespricht mit seinem Mitarbeiter Marcel Plaspohl das weitere Vorgehen bei der Verfliesung der Toiletten in der Grundschule Wagenfeld. - Foto: Benker

Wagenfeld - Von Horst Benker. Ferienzeit ist Handwerkerzeit in den Schulen. Schulträger nutzen diese „kinderlose“ Zeit, um Renovierungen, Erneuerungen, Umbauten oder Reparaturen vornehmen zu lassen. Diesen Arbeiten gehen in der Regel lange Planungsphasen voraus und letztendlich entscheidet die Politik über deren Notwendigkeit und Durchführung. Das trifft auch auf die Gemeinde Wagenfeld mit ihren beiden Grundschulen zu. Dort arbeiten die Handwerker heimischer Firmen derzeit unter Hochdruck.

Vorausgegangen war den Arbeiten eine Bereisung der Grundschulen in Ströhen und Wagenfeld durch den Schulausschuss der Gemeinde am 9. September 2015. Die jeweiligen Schulleiter und die Hausmeister hatten ihre Anliegen bei einer kurzen Führung geschildert. Anschließend thematisierten die Politiker die wesentlichen Unterhaltungs- und Investitionsmaßnahmen für das Jahr 2016.

Nach der Bereisung empfahl der Fachausschuss die Deckensanierung im Werkraum und im dazugehörigen Treppenhaus mit Flur in der Grundschule Ströhen. Die Kosten belaufen sich auf rund 11.000 Euro plus neuer Beleuchtung in Höhe von 3.700 Euro. Der Rat der Gemeinde folgte der Empfehlung des Schulausschusses und stellte diese Summen im Haushalt zur Verfügung. Ebenso genehmigte er neue Fußmatten für den dortigen Eingangsbereich: Kosten 2.500 Euro.

An der Deckensanierung arbeiten derzeit Mitarbeiter der Firma Vetter aus Barver. Die Sanierung erfolgt nicht zuletzt aus Brandschutzgründen. Die Malerarbeiten wurden an die Firma Meyerholz aus Lemförde vergeben. Die notwendigen Elektroarbeiten wurden an die Firma H+O aus Wagenfeld übertragen. Sie ist auch für die Elektroinstallationen in der Grundschule in Wagenfeld zuständig.

Dort arbeitet derzeit der Bauservice Meyer aus Drebber an der Sanierung der Toiletten für Mädchen und Jungen. Es wird gefliest. „Damit sind wir Ende kommender Woche fertig“, gab sich Firmenchef Marco Meyer gestern optimistisch. Er besprach mit seinem Mitarbeiter Marcel Plaspohl den Arbeitsablauf und welche Fliesen wo wie geklebt werden sollen. Die Anbringung der Sanitärelemente übernimmt die Firma H+O. Die Lieferung der Sanitärtrennwände übernimmt die Firma Meta aus Rengsdorf in Rheinland-Pfalz.

Für die Sanierung der Toiletten greift die Gemeinde tief in die Tasche. Die Kosten belaufen sich auf 60.000 Euro, einschließlich Planungskosten.

Auf eine neue Küche dürfen sich die Mädchen und Jungen in Wagenfeld freuen. „Die alte war seit dem Neubau der Schule im Jahr 1966 drin. Zwar sind im Laufe der Jahre mal die Herde ausgetauscht worden, aber jetzt ist die gesamte Einrichtung abgängig“, sagte gestern Martin Uffenbrink, der bei der Gemeinde für Schulangelegenheiten zuständig ist. Im Zusammenhang mit der Neuorganisation der Nachmittagsbetreuung (offene Ganztagsgrundschule ab 2016/17) sei im Fachausschuss auch über ein neues Raumkonzept nachgedacht, letztendlich aber ad acta gelegt worden.

„Die Küche bleibt im Keller, eine Zeile wird behindertengerecht“, erläuterte Uffenbrink. Zudem werde die neue Küchenzeile entlang der Wände installiert, um mehr Platz für Stühle und Tische in der Mitte des Raumes zu erhalten. Die Herde erhalten Induktionsplatten, sodass der Großteil der Töpfe und Pfannen aus dem bisherigen Fundus übernommen werden kann.

Geliefert wird die Küche von der Firma Auburg-Möbel. Sie kostet 11.000 Euro und kann zum neuen Schuljahr genutzt werden.

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