Wilhelm Hilgemeier zum Ehrenbrandmeister ernannt

Fünf Ströher Feuerwehrmitglieder für jahrzehntelange Treue geehrt

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Ehrungen bereicherten die Jahreshauptversammlung der Ströher Ortswehr.

Ströhen - „Die Feuerwehr ist eine gute Gemeinschaft, um in Notlagen gemeinsam tatkräftig zum Wohl der Bevölkerung anzupacken, aber auch für gesellige Kameradschaft“, stellte der stellvertretende Kreisbrandmeister Torsten Borgstedt bei der Jahreshauptversammlung der Ströher Ortswehr heraus. Dort zeichnete er Ehrenbrandmeister Kurt Schubert für 60 Jahre, Ehrenbrandmeister Werner Luersen und Manfred Schäfer für 50 Jahre sowie Walter Stratmann und Reiner Riedemann für 40 Jahre Wehrtreue aus.

„Ihr habt den Wandel der Feuerwehrarbeit von der reinen Brandbekämpfung zur technischen Hilfeleistung mit hochmodernen Gerätschaften miterlebt. Auch an derartige Sturm- und Hochwasser-Einsätze wie in den letzten Jahren hätten wir vor 20 oder 30 Jahren nicht gedacht“, sagte Borgstedt. Er stellte zudem besonders heraus, dass die Jubilare auch im Feuerwehrruhestand der Organisation weiterhin die Treue halten.

Eine besondere Ehrung

Thomas Hedemann erhielt noch die Ehrennadel der Feuerwehrunfallkasse, bevor Bürgermeister Matthias Kreye eine besondere Ehrung vornahm: die Ernennung von Wilhelm Hilgemeier zum Ehrenbrandmeister. Hilgemeier leitete bis Oktober 2016 18 Jahre als Frontmann und zuvor ein Jahr lang kommissarisch die Geschicke der Ströher Wehr mit viel Herzblut. „Als Leiter der Ortswehr hast du Dir große Achtung erworben, hast mit deiner Erfahrung und deinem Können, deiner Menschenkenntnis und deinen Managementqualitäten viele schwierige Situationen gemeistert“, so Kreye. Der Bürgermeister erinnerte an den Neubau des Gerätehauses in den Jahren 2000 bis 2002, der unter Hilgemeiers Regie erfolgte.

Wilhelm Hilgemeier wurde zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Seiner Initiative sei es zu verdanken, dass seit dem Jahr 2000 auch Frauen ihren Dienst im Kreise der Aktiven versehen dürfen. Dass die Jugendfeuerwehr gut aufgestellt sei und keine großen Nachwuchsprobleme kenne, sei ihm ebenfalls in hohem Maße zuzurechnen. Vor 28 Jahren im Alter von 28 Jahren als Seiteneinsteiger zur Ströher Ortswehr hinzugestoßen, habe er das Motto vieler Wehren ‚Einer für alle, alle für einen’ gelebt und tue es auch weiterhin. 

art

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