Konzert in der Wagenfelder Auburg

Werner Winkel spielt Reinhard Mey

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Werner Winkel ist am 14. April mit seinem Reinhard-Mey-Programm in der Wagenfelder Auburg zu Gast.

Wagenfeld - Er gilt seit Ende der 1960er-Jahre als einer der populärsten deutschen Liedermacher: Reinhard Mey. Mal nachdenklich, mal humorvoll besingt er in seinen Liedern den Alltag. Seine Werke stehen am Samstag, 14. April, im Mittelpunkt eines Konzerts mit Werner Winkel. Der Otterberger Liedermacher kommt auf Einladung des Kulturkreises in die Wagenfeld Auburg. Beginn ist um 20 Uhr.

Egal ob „Über den Wolken“, „Ankomme Freitag den 13. um 14,00 Uhr Christine“ oder „Hempels unterm Sofa“ – in Meys Liedern können sich die Menschen wiederfinden. Die Songs wecken Erinnerungen oder regen zum Schmunzeln an.

Werner Winkel ist seit frühester Jugend musikbegeistert, und auch er spielt Gitarre. Obwohl sein Stil dem Reinhard Meys ähnelt, war die Begeisterung für dessen Musik nicht von Anfang an da. Der Ottersberger war eher ein Fan des 2011 verstorbenen Liedermachers Franz Josef Degenhardt. „Dann kam Hannes Warder dazu. Das war mein Favorit“, berichtet Winkel und gesteht: „Reinhard Mey war gar nicht so mein Fall.“

Allerdings kannte der Ottersberger zunächst auch nur die Hits, die im Radio zu hören waren. „Seine kritischen Lieder wurden ja gar nicht gespielt“, erinnert sich Winkel. Als ihn irgendwann ein Veranstalter fragte, ob er auch Mey-Lieder spiele, nahm der Ottersberger das zum Anlass, sich intensiver mit dem Liedermacher zu beschäftigen. So wurde die Leidenschaft dann doch noch entfacht.

Meys Lieder ergänzen seit den 1970er-Jahren Winkels eigenes Repertoire. Angetan haben es ihm vor allem dessen weniger bekannte, insbesondere gesellschafts- und zeitkritische Werke wie „Nein, meine Söhne geb’ ich nicht“. „Seine Liebeslieder sind schön, aber so persönlich, dass man sie eigentlich nicht interpretieren kann“, so Winkel. Neben den eher unbekannteren Perlen haben natürlich auch Hits wie „Über den Wolken“ ihren Platz in Winkels Programm. Und von Zeit zu Zeit streut der Liedermacher auch eigene Kompositionen ein.

Eintrittskarten zum Preis von 15 Euro sind im Vorverkauf erhältlich in der Wagenfelder Filiale der Kreissparkasse Diepholz und bei Betten Scheland. Kartenbestellungen sind außerdem möglich bei Marita Kleemeyer, Telefon 05444/415, E-Mail: marita.kleemeyer@betten-scheland.de, oder bei Monika Jahnke, Telefon 05444/1942, E-Mail: kd.jahnke@gmx.de.

Im Vorfeld des Konzerts wird um 19 Uhr die Fotoausstellung „Koyaanisqatsi“ von Andreas Wiegand eröffnet. Der Titel stammt aus der Sprache des nordamerikanischen Indianerstamms der Hopi und kann mit Leben im Taumel oder Ungleichgewicht übersetzt werden. Die Ausstellung zeigt Satellitenaufnahmen, also automatisch generierte Bilder, die laut Veranstalter emotionslos offenbaren, was die Erde durch das Wirken ihrer intelligenten Lebensform erleidet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. - mer

www.heimatverein-wagenfeld.de

www.werner-winkel.de

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