Dreitägige Veranstaltung zum Spartenjubiläum

TuS Wagenfeld macht Werbung für den Handballsport

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„Uniformiert“ und fleißig: Spartenleiter Friedhelm Fehner (stehend, links) war mit dem Verlauf der dreitägigen Jubiläumsfeierlichkeiten der TuS-Handballer ebenso zufrieden wie seine rührige Organisations- und Helferschar. 

Wagenfeld - Das wesentliche Ziel haben Spartenleiter Friedhelm Fehner und sein „uniformiertes“ Helferteam erreicht: „Wir wollten Werbung für den Handballsport betreiben, das haben wir mit unserem dreitägigen Veranstaltungsmarathon geschafft“, resümierte Fehner am frühen Sonntagabend. „Auch mit dem Besuch waren wir zufrieden“, betonte der Spartenleiter, „zumal es gerade an diesem Wochenende zahlreiche Konkurrenzveranstaltungen gab.“

Kurz zuvor hatte es in der Sporthalle am Branntweinsweg noch einen sportlichen Vergleich zwischen den Verbandsliga-Teams des TuS Sulingen und TuS Nettelstedt II gegeben, den die ostwestfälischen Gäste klar für sich entschieden. Die Reserve des Bundesligisten TuS N-Lübbecke hatte beim Schlusspfiff die Nase deutlich mit 40:24 Toren vorn. Am Vortag hatte sich der TuS Wagenfeld I, frischgebackener Landesliga-Aufsteiger in der Handballregion Oldenburger Münsterland, im Freundschaftsspiel gegen das Verbandsliga-Spitzenteam HSG Barnstorf/Diepholz II sehr achtbar aus der Affäre gezogen. Die 24:27-Niederlage gegen die klassenhöheren Gäste darf durchaus als Erfolg gewertet werden. Daneben gab es noch weitere sportlich-freundschaftliche Vergleiche von Teams der Jubiläumssparte.

Insbesondere war es die bunte Mischung aus Sport, Spiel, Spaß, Gesprächen, Gegröle, leiseren Tönen und einer abendlichen Remember-Fete im Landhaus Wiedemann, die zum Erfolg der Jubiläumsveranstaltungen aus Anlass der 50. Wiederkehr des Gründungsjahres der Handballsparte im TuS Wagenfeld beigetragen hat. Bei den Jux-Spielen am Freitag und Samstag streiften sich noch einmal zahlreiche „Ehemalige“ ein Trikot über und machten deutlich, dass sie längst noch nicht zum alten Eisen gehören.

Pickel glänzt im „Allstar-Männerteam“

Der fast 70-jährige frühere Trainer Peter Pickel glänzte freitags im „Allstar-Männerteam“ mit gekonnten Anspielen, der inzwischen 63-jährige „Ali“ Fenker wirbelte im Rückraum, Keeper „Kalle“ Wemmel zeichnete sich mehrfach durch gute Paraden aus, und der langjährige frühere Kreisläufer Rainer Lohaus erzielte das erste Tor des Abends. Nicht minder sehenswert war am Nachmittag des nächsten Tages die Jux-Partie ehemaliger aktiver Handball-Frauen, von denen die meisten den Handballsport inzwischen aber an den sprichwörtlichen Nagel gehängt haben. Die „Oldies“ traten gegen die weibliche B-Jugend an und hielten bis zum Schlusspfiff gut mit. Im Übrigen spielten die Ergebnisse bei beiden Spielen nur eine untergeordnete Rolle. Der Spaß am Wiedersehen stand – wie gewollt – deutlich im Vordergrund.

In der Nacht des Auftakttages dröhnte beim geselligen Beisammensein ein weithin zu hörendes „Alois“ aus der Cafeteria der Sporthalle, und bei der abendlichen Fete am nächsten Tag zählten neben aktiven Handballern und zahlreichen „Ehemaligen“ auch Besucher anderer TuS-Sparten zu den Gästen. Zudem überraschte TuS-Ehrenvorsitzender Reinhard Kawemeyer Spartenleiter Friedhelm Fehner mit einem Jubiläumsgeschenk. Apropos Geschenke: Davon gab es während der Feier-Trilogie gleich mehrere – meist in Form von Flachpräsenten in einem Umschlag.

Für die Mädchen und Jungen, die sich schon am Sonntagmorgen in der Sporthalle trafen, um die „Hanniball“-Bedingungen zu erfüllen, standen Erinnerungspokale bereit. Wenig später trafen schon die ersten offiziellen Gratulanten ein, um der Jubiläumssparte des TuS zu ihrem besonderen Geburtstag zu gratulieren. Nachmittags ging es dann noch einmal sportlich-spaßig zu, bevor Kinderclown „Härr Georg“ mit einer Show aus Slapstick, Einradfahren, Luftballonanimation und Feuerspucken nicht nur Kinder in seinen Bann zog. Auch die erwachsenen Zuschauer waren beeindruckt und spendeten Beifall. Noch lange nach seinem Auftritt saß „Härr Georg“ inmitten von Kindergruppen, und formte aus Luftballons Fabeltiere und andere Fantasiefiguren.

ges

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