Weihnachten in der Heimat

Konzert mit der Mezzosopranistin Stefanie Golisch in der Auburg

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Stefanie Golisch tritt am 9. Dezember gemeinsam mit Sayaka Namizuka in der Auburg in Wagenfeld auf.

Wagenfeld - „Was soll das bedeuten“ – Weihnachten in der Heimat heißt es auf Einladung des Kulturkreises Auburg am Samstag, 9. Dezember, in der Auburg. Beginn des Konzertes mit Stefanie Golisch (Mezzosopran und Text) und Sayaka Namizuka (Klavier) ist um 20 Uhr. Der Einritt kostet 15 Euro.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf in der Filiale Wagenfeld der Kreissparkasse Diepholz oder bei Betten Scheland in Wagenfeld. Kartenbestellung per Telefon und E-Mail: Marita Kleemeyer, Tel. 05444/415, E-Mail: marita.kleemeyer@betten-scheland.de; Monika Jahnke, Tel. 05444/1942, E-Mail: kd.jahnke@gmx.de.

In der Vorankündigung zu dem Konzert heißt es: „ Alle Jahre wieder erinnern wir uns an die beschwerliche Herbergssuche von Maria und Josef und deren Flucht nach Ägypten. Auch aktuell beschäftigt uns das Thema Flucht und Vertreibung. Die Künstlerin möchte indirekt dazu Stellung beziehen, indem sie daran erinnert, dass vor 70 Jahren ebenfalls Millionen Menschen von einem Teil Deutschlands in den anderen fliehen mussten beziehungsweise vertrieben wurden. Stefanie Golisch greift dieses Thema mit weihnachtlichen Erinnerungen – unter anderem einer pommerschen Weihnachtsgeschichte in den Zwanzigerjahren – auf und verbindet diese mit wunderschönen bekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern.

Studium an der Musikhochschule und Universität Heidelberg/Mannheim

Auf ihrer Homepage wird die Sängerin wie folgt vorgestellt: Die Bremer Mezzosopranistin Stefanie Golisch erhielt schon in früher Kindheit ihre musikalische Grundausbildung in den Fächern Gesang, Klavier und Querflöte.

Nach ihrem abgeschlossenen Schulmusik- und Germanistikstudium an der Musikhochschule und Universität Heidelberg/Mannheim wechselte sie zum Gesangsstudium an die Hochschule für Musik Dresden zu Prof. Christiane Junghanns. Dort war Stefanie Golisch nach dem sehr erfolgreichen Diplom Mitglied der Solistenklasse der Opernabteilung.

Neben einer sehr regen Konzerttätigkeit war und ist Stefanie Golisch immer wieder in verschiedenen Opern- und Musicalproduktionen zu hören. So übernahm sie in Dresden die Partie des Hänsels in ‚Hänsel und Gretel’ (Dresdner Kammeroper), in Italien (Florenz, Mantua) den Sextus in Mozarts ‚La clemenza di Tito‘ und in Bayreuth das Rosenrot in ‚Schneeweißchen und Rosenrot’ von Hans Martin Gräbner. Am Staatstheater Braunschweig und an der Hamburger Kammeroper spielte Stefanie Golisch über 40 Mal die Rolle der ‚Cenerentola’ in Rossinis gleichnamiger Oper. Zudem führten sie Gastverträge an das Staatstheater Oldenburg und nach Flensburg.

Auszeichnungen pflastern den Weg

Seit 2012 erarbeitet sich die Mezzosopranistin eigene musikalisch-szenische Programme, die sie gemeinsam mit dem Bayreuther Regisseur Uwe Hoppe entwickelt. Mit diesen tritt sie in ganz Deutschland sehr erfolgreich auf. Bereits über 65 Mal gab die Künstlerin den 2012 entstandenen Lale Andersen Abend.

Mit großer Leidenschaft beschäftigt sich Stefanie Golisch zudem mit der Zeitgenössischen Musik und trat damit bereits in verschiedenen Ländern auf. 2012 nahm sie gemeinsam mit der Komponistin Siegrid Ernst Lieder von der Bremer Komponistin und Pianistin auf.

Stefanie Golisch erhielt das Richard Wagner Stipendium des Wagner Verbandes Wiesbaden, war Preisträgerin bei den Schlossfestspielen in Rheinsberg und wurde von der Hieronymus Lotter Gesellschaft und den ‚Freunden junger Musik Bremen‘ unterstützt.

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