Wechsel im Vorstand des Fördervereins der Auburg-Grundschule Wagenfeld/Positive Rückschau auf Erreichtes

Stefan Damm neuer Vorsitzender

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Schulleiter Wolfgang Korte (links vorne) dankte dem alten Vorstand für die tolle Zusammenarbeit in den letzten vier Jahren.

Wagenfeld - An der Grundschule in Wagenfeld hat sich in den zurückliegenden vier Jahren viel getan. Es wurde ein Förderverein Auburg-Schule gegründet, finanziell steht der Verein gut da und die Schule ging gekonnte Schritte in Sachen „inklusive Schule“. All das funktioniert nur mit einem guten Miteinander: Mit Schule, Schulträger, Förderverein und Kooperationspartnern wie der Lebenshilfe.

Inhalte der Mitgliederversammlung waren insbesondere der Austausch und die Kommunikation der bisher erreichten Ziele und Neuwahlen des Vorstandes. Im Juni 2012 gab es die erste Jahreshauptversammlung nach Gründung des Vereins 2011. Damals war Anlass die Notwendigkeit eines Angebotes der Hausaufgabenbetreuung gewesen.

Aktuell zählt der Verein 68 Mitglieder bei 137 Schülern, wobei aber das Verhältnis der Eltern als Mitglieder besser sein könnte, im Vergleich zu der Anzahl der Ehemaligen und der Lehrer. Nach der Neuwahl folgt Stefan Damm als erster Vorsitzender auf Oliver Keese. Gina-Lisa Herbst wurde als zweite Vorsitzende gewählt und übernimmt das Amt von Sabine Speckmann. „Unsere Konstante bleibt, das ist gut“, so Keese. Gemeint ist der wiedergewählte Kassenwart Stephan Dubenhorst. Kathrin Klingenberg ist neue Schriftführerin, sie löst Martina Spilker ab. Dem Amt des Pressewartes stellt sich Axel Mahnke, erste Beisitzerin bleibt Iris Symkenberg, neu als zweite Beisitzerin dabei ist Sandra Haese. Die Kasse prüfen Claudia Papenfuß und Oliver Keese.

Dass die vier Vorstandsmitglieder sich nicht mehr zur Wahl stellten, lag daran, dass keiner mehr Kinder an der Grundschule hat. „Da fehlt einfach die notwendige Nähe“, begründete Keese im Namen aller Scheidenden.

„Die finanzielle Lage des Fördervereins hat sich in den letzten vier Jahren erheblich verbessert, sodass wir an vielen Stellen bei Wünschen der Schule nachbessern konnten“, erinnerte Dubenhorst. Aktueller Hit auf der Wunschliste: „Es fehlen Rechner im Computerraum, mit den veralteten Systemen geht nichts mehr“, warf Schulleiter Wolfgang Korte ein. Die Geldmittel für die Küche im Untergeschoss sind dagegen vom Schulträger, der Gemeinde Wagenfeld, reserviert.

Durch die geänderte Schulsituation mit Ansatz inklusive Schule hatte sich die Umsetzung verzögert und man wolle auch „nichts übers Knie brechen“, sondern lieber besser planen, waren Schulleiter, Fördervereinsvertreter und Bürgermeister Matthias Kreye einig. Der stellte sich erstmals in der Versammlung in seiner Funktion vor: „Ich stelle mir die Zusammenarbeit mit der Schule so vor: Der Schulausschuss soll im September die Schulen in Wagenfeld und Ströhen bereisen, sich ein Bild vom Zustand machen, um die Wünsche in die Haushaltsberatungen 2016 einzubringen.“ Diese Besichtigungen möchte Kreye jedes Jahr anbieten. Er ging in seinem Kurzvortrag auf die Aufgaben des Schulausschusses ein und wer für Schulen im Rathaus Ansprechpartner ist. „Bildung ist eines der wichtigsten Güter, damit sollten wir nicht zu sparsam umgehen“, seine Aussage zur Zusammenarbeit.

Schulleiter Wolfgang Korte und Sozialpädagogin Kerstin Weghorst von der Lebenshilfe veranschaulichten den Weg der Auburg- Schule zur Inklusion. „Wir haben hier einen guten Weg gefunden mit der Kooperation mit der Lebenshilfe“, so Korte. „Doch wir sind noch weit von der Inklusion entfernt, aber kommen Schritt für Schritt voran“, fügte er hinzu. Die Auburg-Schule beherbergt heute sechs gehandicapte Schüler mit vier Pädagogen in zwei Räumen der Schule als Kooperationsklasse. „Ihr von der Lebenshilfe seid uns sehr willkommen und wir bereichern uns gegenseitig“, sagte Korte. „Wir machen auch Unterricht, nur auf anderem Niveau“, erläuterte Weghorst.

In der Praxis läuft die Begegnung der Schüler in den Pausen, bei Festen und zeitweise im Unterricht. Die Angst der Regelschullehrer, dem Förderbedarf der gehandicapten Kinder nicht gerecht zu werden, ist seit der Kooperation mit der Lebenshilfe geschwunden. Dass die zugeteilten Förderschullehrerstunden nicht reichen, darüber herrscht Einigkeit. „Das ist der Weg, wie wir ein Stück Inklusion hinbekommen“, meinte Korte.

sbb

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