Holger Witte neuer Gemeindebrandmeister / Dank an Vorgänger Reinhold Summann

Wechsel an der Wagenfelder Feuerwehrspitze

Grund zu doppelter Freude: Bürgermeister Matthias Kreye (Mitte) beförderte zunächst den neuen Gemeindebrandmeister Holger Witte (r.) und seinen Stellvertreter Dennis Riedemann zu Brandmeistern, bevor die Ernennung in das Ehrenbeamtenverhältnis auf sechs Jahre erfolgte.
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Grund zu doppelter Freude: Bürgermeister Matthias Kreye (Mitte) beförderte zunächst den neuen Gemeindebrandmeister Holger Witte (r.) und seinen Stellvertreter Dennis Riedemann zu Brandmeistern, bevor die Ernennung in das Ehrenbeamtenverhältnis auf sechs Jahre erfolgte.
  • Anja Schubert
    vonAnja Schubert
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Wagenfeld/Ströhen – Der Brandschutz und das selbstlose ehrenamtliche Engagement, Menschen zu retten und Leid zu lindern, Unheil zu verhüten und Schäden zu verringern genießen in der Gemeinde Wagenfeld einen hohen Stellenwert. Keine Frage, dass die Ernennung der beiden neuen Gemeindebrandmeister am Freitagabend ein ganz besonderer Tag für die Ortschaften Wagenfeld und Ströhen war.

Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye freute sich, dass unter Beachtung der Auflagen in Coronazeiten eine stattliche Anzahl an Einsatzkräften und Ehemaligen der Verabschiedung von Gemeindebrandmeister Reinhold Summann und dessen Stellvertreter Horst Fahrenkamp sowie der Vereidigung des neuen Duos an der Spitze, Holger Witte mit Flügelmann Dennis Riedemann, im Wagenfelder Feuerwehrgerätehaus beiwohnen duften. In Kraft tritt der Wachwechsel zum 1. August. Das Ehrenbeamtenverhältnis gilt zunächst für sechs Jahre.

„Einer für alle, alle für einen. Für die Mannschaft Sorge zu tragen, ist Sache der Feuerwehrleitung, so hast Du Dein Amt angesehen“, läutete Bürgermeister Kreye die Verabschiedungsrunde mit Blick auf Reinhold Summann ein. Zwei Wahlperioden, insgesamt zwölf Jahre, stand Summann an der Spitze des Gemeindekommandos, meisterte, wie Kreye herausstellte, mit seinen Managementqualitäten viele schwierige Situationen. All die Jahre sei er ein Ansprechpartner mit klarer deutlicher Sprache gewesen. Zuvor hatte er bereits zehn Jahre das Stellvertreteramt inne. Unter seiner Führung sei seinerzeit ein Fahrzeugkonzept erarbeitet worden, an welchem man sich heute noch orientiere. Die Ausrichtung des Kreisjugendlagers in Ströhen habe vor einigen Jahren auch ihn als Mann an der Spitze gefordert. „Du hast es geschafft, dass unsere beiden Ortswehren keine Nachwuchssorgen kennen.“

Dieses Lob bekam auch Horst Fahrenkamp, der sich entschlossen hatte, nach sechs Jahren mit Summann zusammen aufzuhören und den Weg für die nächste Generation freizumachen. Fahrenkamp widmete sich viele Jahre intensiv der Jugendarbeit. Über Einsätze, Dienste, Aus- und Fortbildungen sowie Einsatzbereitschaft 24-Stunden am Tag hätten beide viel Zeit und Herzblut in die Führungsarbeit gesteckt und Entbehrungen im privaten Dank verständnisvoller Ehefrauen in Kauf genommen.

Auch bei dem neuen Führungsduo sind die Personalakten mit Beförderungen, Aus- und Fortbildungen bereits gut gefüllt und werden noch an Umfang zunehmen. Dennis Riedemann, seit März stellvertretender Ortsbrandmeister in Ströhen, trat 1994 mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr ein, Holger Witte bereits 1983 im gleichen Alter.

Vor der Vereidigung zum Gemeindebrandmeister und Stellvertreter hielt Kreye für beide Kameraden eine Beförderung zum Brandmeister bereit.

„Die Übernahme einer solch verantwortungsvollen Position ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr“, dankte der Bürgermeister beiden. „Es ist gut jemanden an der Spitze zu haben, der auf Gemeinde-, aber auch auf Kreisebene bestens mit dem Lösch- und Rettungswesen vertraut ist“, ergänzte Kreye mit Blick auf Wittes Erfahrung im Kreiskommando.

Von Anja Schubert

„Wir hören zusammen auf“: Gemeindebrandmeister Reinhold Summann (r.) und sein Stellvertreter Horst Fahrenkamp wurden mit wertschätzenden Worten und Präsenten aus ihren Ämter verabschiedet.

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