Wagenfelder schieben Veränderungen an

Gemeinsamer Zapfenstreich für alle Majestäten im Alten Hestern

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Wieder- und neugewählte Vorstandsmitglieder (v.l.): Sascha Kamke, René Schindler, Jan-Philipp Thiry, Christian Schilbach, Tobias Noethen, Majestät Reinhard Wilke, Karl-Heinz Wurst und Thorben Hespos.

Wagenfeld - Der Schützenverein Wagenfeld wird beim Ablauf des diesjährigen Schützenfestes einige Änderungen vornehmen. Darüber informierte der Vorstand die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung. Thorsten Weghorst begrüßte das „Anschieben“ von Änderungen und dankte dem Gremium dafür, wie aus dem Protokoll zur Zusammenkunft hervorgeht.

Wie Vorsitzender Sascha Kamke ausführte, soll der Zapfenstreich ab diesem Jahr gemeinsam für alle Majestäten im Alten Hestern stattfinden, und zwar in einer Festzelthälfte. Beginn ist am Schützenfestfreitag für die Vereinsmitglieder um 19 Uhr. Die Majestäten mit Gefolge treten um 20 Uhr an der Röthekuhle an und marschieren von dort mit musikalischer Begleitung zum Festplatz. Der Zapfenstreich wird in einem feierlichen Rahmen pünktlich um 24 Uhr am Krönungshügel beendet. Die Schützen treten dazu dort an.

Bei Regenwetter ist der Treff der Majestäten nicht an der Röthekuhle, sondern in der Schießhalle. Das Prozedere soll dann etwas abgekürzt werden, je nach Wetterlage. Als Eintritt soll von allen Teilnehmern eine Pauschale eingesammelt werden. Brandschutz, Mitglieder des Spielmannszuges, Königspaare und alle unter 16 Jahre haben freien Eintritt. Die Frage der Beköstigung muss laut Kamke noch geklärt werden. Die Kosten muss aber jeder selbst tragen.

Beim Abholen am Samstag soll der Ablauf bei Schüler- und Jugendmajestät wie gehabt sein. Bei der großen Majestät liegt es im eigenen Ermessen, je nach den vorhandenen Möglichkeiten. „Der Aufwand soll möglichst gering gehalten werden. Die Majestäten sollen oder brauchen ihre Residenz nicht mehr so aufwendig schmücken“, sagte Kamke. Die Bewirtung am Sonntag an der Röthekuhle solle aus dem Pavillon erfolgen. Ein Getränkewagen sei also nicht mehr erforderlich.

Schießwart Hans Tödtemann wies auf einige Neuerungen in der zurückliegenden Schießsaison hin. Er erwähnte unter anderem die Einführung eines Übungspokalschießens, eines Schätzspiels und eines Biathlonschießens. Trotz dieser Änderungen sei die Beteiligung bei den Schießveranstaltungen überwiegend nicht besser geworden. Dies treffe auch auf die Beteiligung am Bedingungsschießen zu. Jahresmeister wurde Andrè Beckmann. Jugendsprecherin Maren Hespos berichtete von vielen Erfolgen der Jugend.

Karin Köster als Vorsitzende gab einen kurzen Bericht aus Sicht der Damenschießgruppe und auch vom Kinder- und Jugendschießen ab.

Schatzmeister Jörg Thiry erläuterte die Einnahmen und Ausgaben anhand der größeren Posten. Den Zahlen war zu entnehmen, dass sich der Kassenbestand nicht nennenswert erhöht hat. Deshalb erachtete es der Vorstand,, die Mitgliedsbeiträge um 10 auf 40 Euro bei Vollzahlern und um fünf auf 20 Euro bei Ehrenmitgliedern zu erhöhen, und stellte einen entsprechenden Antrag. Dieser wurde bei drei Gegenstimmen angenommen. Thiry zählte zur weiteren Erläuterung verschiedene Investitionen und Kostenerhöhungen auf, mit denen in absehbarer Zeit zu rechnen sei. Laut Thiry hat der Verein derzeit 360 Mitglieder, davon 115 Ehrenmitglieder, 2018 wurden sieben Neuaufnahmen getätigt.

Tobias Noethen und Sarah Müller bescheinigten Thiry eine ordnungsgemäß geführte Kasse. Die Entlastung von Kassierer und Vorstand erfolgte einstimmig. Neue Kassenprüfer sind Thorsten Weghorst und Jolina Rabe.

In ihren Ämtern bestätigt wurden 2. Präsident Thorben Hespos, 2. Schriftführer René Schindler, 2. Schatzmeister Karl-Heinz Wurst, 2. Kommandeur Christian Schilbach und der Technische Offizier Jan-Philipp Thiry.

Andreas Dietzmann schied nach 25 Jahren als Fahnenoffizier auf eigenen Wunsch aus seinem Amt aus. Präsident Kamke überreichte ihm ein Präsent, verbunden mit dem Dank des Vereins für seine langjährige Tätigkeit. Die Versammlung wählte Tobias Noethen zum Nachfolger Dietzmanns. Auf Antrag von Wilhelm Nackenhorst wurde Dietzmann zum Ehrenfahnenoffizier ernannt.

Unter dem Punkt Verschiedenes regte Rolf Hespos an, darüber nachzudenken, ob der Schützenball in alter Form weiter gefeiert werden solle, da seiner Meinung nach die Beteiligung nicht mehr sehr gut war. Heinz Schwarze brachte in diesem Zusammenhang das Thema „gemeinsamer Schützenball der Wagenfelder Vereine“ an und regte an, erneut darüber nachzudenken. In der Diskussion darüber fiel auch das Stichwort „gemeinsames Schützenfest“. Eine Entscheidung zu beiden Themen gab es nicht.

hwb

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