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Feuerwehren sammeln für Kriegsflüchtlinge

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Die Feuerwehren der Gemeinde Wagenfeld stellen eine Spendenaktion für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine auf die Beine. Schon heute geht es los.
Die Feuerwehren der Gemeinde Wagenfeld stellen eine Spendenaktion für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine auf die Beine. © Feuerwehr/Fuchs

Wagenfeld – Die Feuerwehren der Gemeinde Wagenfeld stellen eine Spendenaktion für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine auf die Beine und erhoffen sich tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung.

In einer Pressemitteilung heißt es dazu: „Viele von Euch verfolgen sicherlich die aktuelle Lage in der Ukraine. Schreckliche und auch unvorstellbare Szenen erfahren die Bürger der Ukraine dort Tag für Tag. Bereits bei der Flutkatastrophe im Ahrtal haben wir es mit Eurer Hilfe geschafft, eine Unmenge an Spenden zu sammeln. Wir hoffen bei dieser Aktion mindestens genauso erfolgreich zu sein.“

Es werde eine Spendenaktion in Form von Sachspenden geben. Am heutigen Dienstag, 8. März, werden die Spenden von 16 bis 21 Uhr und morgen, am 9. März, von 9 bis 21 Uhr am Wagenfelder Feuerwehrgerätehaus (Am Markt 7) entgegengenommen.

Folgende Gegenstände werden benötigt: Haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Zucker, Mehl, Lebensmittelkonserven, Babynahrung. Hygieneartikel wie Seife, Zahnbürsten, Zahnpasta, Binden, Feuchttücher, Müllbeutel, Desinfektionsmittel, Tampons, Windeln. Artikel zur Energieerzeugung wie Kerzen, Teelichter, Feuerzeuge, Campingkocher mit Brennmaterial, Batterien, Taschenlampen, Akkupacks. Sonstige hilfreiche Gegenstände wie Schlafsäcke, Decken, Bettdecken, Kissen, Feldbetten, Handtücher, Stromgeneratoren, Isomatten

Die Organisatoren bitten darum, nur die aufgeführten Gegenstände zu spenden. „Für andere Gegenstände gibt es derzeit keinen Bedarf und sie werden auch nicht entgegengenommen.“

Der Transport der gesammelten Spenden ist vorgesehen für Freitag, 11. März. Die Transportfahrzeuge starten direkt morgens um 8 Uhr vom Gerätehaus Wagenfeld in Richtung Spendenverteilzentrum Erftstadt. Von dort aus werden die Spenden von Logistikunternehmen direkt zu den Flüchtlingseinrichtungen in Polen und direkt an die ukrainische Grenze gebracht.

Für Rückfragen steht Ortsbrandmeister Amon Windhorst unter folgenden Rufnummer zur Verfügung: 0171/6220160 oder 05444/998070.

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