Qualifizierte Angebote im Präventions- und Reha-Sport sowie Funktionstraining

TuS Wagenfeld für ein weiteres Jahr zertifiziert

Ines Plate, Gesundheitssportbeauftragte des Kreissportbundes (2.v.l.), überreichte die Qualitätssiegel im Beisein der qualifizierten Übungsleiterinnen Margret Spreen-Kolwey, Andrea Feuß, Siska Hagelmann und Annelies Marr (von rechts) an Turnspartenleiterin Sieglinde Wemmel (links). - Foto: TuS Wagenfeld

WAGENFELD - Sportvereine müssen bei Gesundheitssportangeboten einen hohen Qualitätsstandard nachweisen – auch in Wagenfeld. Weil es den TuS-Verantwortlichen immer wieder gelingt, hoch qualifizierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter zu gewinnen, haben der Niedersächsische Turner-Bund in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Turnerbund (DTB) und dem Deutschen Sportbund (DSB) nach eingehender Überprüfung für ein weiteres Jahr das Zertifikat „Pluspunkt Gesundheit. DTB“ sowie „Sport pro Gesundheit. DOSB“ für Präventionssport, Reha-Sportangebote und Funktionstraining vergeben.

Die geht aus einer Pressemitteilung des Sportvereins hervor.

Mit der erneuten Zertifizierung bietet der TuS die Voraussetzungen, dass die Gesundheitssportangebote weiterhin von den Krankenkassen bezuschusst werden. Gleichzeitig erfüllt der Verein die berechtigten Ansprüche der Teilnehmer, dass die Übungs- und Bewegungsangebote gesundheitlich wirksam sind und von qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.

Die entsprechenden Urkunden (und schwarze Shirts mit Aufdruck für die verantwortlichen Übungsleiterinnen) überreichte die Gesundheitssportbeauftragte des Kreissportbundes (KSB), Ines Plate, im Rahmen der Spartenversammlung der fast 700 Mitglieder starken Turnabteilung des TuS an Spartenleiterin Sieglinde Wemmel. Weil das Thema Qualität immer mehr an Bedeutung gewinnt, vergibt der DTB das Qualitätssiegel im Gesundheitssport bereits seit 1994.

„Gründe für den Anspruch auf Qualität im Gesundheitswesen sind das zunehmende Bedürfnis nach Transparenz, die Gefahr einer schlechteren medizinischen Versorgung, das verstärkte Bewusstsein, dass Wirksamkeit und Zuverlässigkeit zahlreicher Behandlungsmethoden nicht ausreichend belegt sind, und der sich stetig verstärkende Wettbewerb im Gesundheitswesen“, erläuterte Sieglinde Wemmel die Bedeutung der Qualitätssiegel. „Allerdings führt die Durchführung solcher Methoden und Instrumente allein nicht sofort zu einer Qualitätsverbesserung“, ergänzte sie.

Um die Kriterien für die Vergabe des Pluspunktes Gesundheit“ zu erfüllen, müssten Übungsleiter mindestens 250 Lehreinheiten (sprich: Stunden) mit Prüfungen absolvieren, betonte Wemmel in ihren weiteren Erläuterungen in der Pressemitteilung. Weil alle TuS-Angebote von der Bundesärztekammer unterstützt würden, dürften auch niedergelassene Ärzte ihren Patienten die Teilnahme an den Kursen empfehlen und bescheinigen.

Rehabilitationssport, so Wemmel, bezeichne die Bestrebung oder deren Erfolg, einen Menschen wieder in seinen vormals existierenden körperlichen Zustand zu versetzen. Mit dem Ziel, die Betroffenen auf Dauer wieder in das Arbeitsleben und in die Gesellschaft einzugliedern. Als Garanten für die Einhaltung der Qualitätskriterien im Bereich Prävention nannte die Spartenleiterin die Übungsleiterinnen Annelies Marr, Andrea Feuß und sich selbst, für den Bereich Rehabilitation die Übungsleiterinnen Margitta Scheland, Margret Spreen-Kolwey, Angelika Rattinger-Seeger, Petra Helfsgott, Siska Hagelmann, Andrea Feuß und sich selbst.

Als Angebote im Bereich Prävention stellte Sieglinde Wemmel die Kurse Cardio-Fit, Fit bis ins hohe Alter, Nordic Walking und präventive Wirbelsäulengymnastik, Bewegungsförderung für Kinder von vier bis sechs Jahren mit Musik, Motoriktraining für Vorschüler und Girls-Fit vor. Für den Rehabilationsbereich nannte sie Herzsport, Sport bei peripherer arterieller Verschlusserkrankung (paVK), Sport bei Arthrose und Gelenkersatz, Sport bei Osteoperose, Sport bei Wirbelsäulenerkrankungen, Rehasport im Wasser und Rehasport für Kinder in verschiedenen Altersgruppen. Für den Funktionstrainingsbereich kommt noch Trockengymnastik mit Margret Spreen-Kolwey hinzu.

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