Bürgerpicknick als Ideenpool

„Wagenfeld tischt auf“: Gelungene Premiere

Die Gäste des ersten Bürgerpicknicks in Wagenfeld unterhielten sich angeregt an den Tischen. - Foto: Brauns-Bömermann

Wagenfeld - In den Transportkörben für das üppige Büfett im Bürgerpicknick-Zelt fand sich eine Vielzahl kulinarischer Genüsse: Salate, gefüllte Eier, Dips, Muffins, Blechkuchen, selbstgebackene Brote und Pizzabrötchen, Frikadellen auf die Hand, Tomaten-Mozzarella-Teller, eine Lachstorte und viele Leckereien mehr. Das Motto: „Probier du meins – probier ich deins“.

„Wagenfeld tischt auf“ war das Motto, ohne Anmeldung zum ersten Bürgerpicknick die Idee. Die hatten Sieglinde Wemmel, Horst Schmöckel, Julian-James Mandviwala, Astrid Holtz und Heike Cording. Am Samstag fand das kulinarisch karierte Traditionsessen unter freiem Himmel hinter der Sporthalle am Branntweinsweg statt.

Doch weit gefehlt, der an Körbe, auf dem Rasen auf der Decke sitzen und sich den Rotwein zu fortgeschrittener Stunde über die Bluse gießen dachte. Für die Gäste hatte das Organisationsteam sich ordentlich ins Zeug gelegt: Es hatte sogar einen Plan B für Regen.

Der sollte das Treffen von Jung und Alt in die Sporthalle verlegen auf eigens dafür organisierten Teppichen. Doch das Wetter spielte mit. Bereits kurz nach Beginn hatten sich etwa 50 Interessierte eingefunden.

Bei Girlanden, Lampions, zwei Zelten, Getränkewagen und Bierzeltgarnituren blieb kein Wunsch offen. Die Speisen am Büfett im Zelt. Die Karawane der Speisenbringer rollte gut, schon der Anblick machte Lust auf „Mal wieder picknicken, aber bitte Premium“. „Wir haben so viele Ideen für Wagenfeld“, erläuterte Heike Cording zu Beginn des lockeren Treffens. Und verwies auf die Flipcharts mit Überschriften, die die Gäste ergänzen sollten. Eine hieß „Dorfplatz“, die nächste „Grüne Zone“ und man konnte unter „Diverses Wagenfeld“ Ideen schriftlich formulieren.

Die Idee des Bürgerpicknicks gäre schon lange, aber 2016 habe man auf Initiative von Sieglinde Wemmel endlich gesagt: „Jetzt aber“. Daraus ist dann der Wonnemonat Mai geworden. Das Treffen der Bürger wurde mehr als ein kulinarisches Miteinander, die Idee des zu formenden „Dorfplatzes“ formulierten die Initiatoren, das grüne Band durch Wagenfeld, dass vorhandene Bereiche wie die Auburg beispielsweise mit dem Bibelgarten oder Schwimmbad verbindet, entstand konkret.

„Wir stellen uns auf dem Weg Bänke zum Ausruhen vor, nette kleine Bepflanzungen und Hinweise auf die nächste Station“, erläutert Cording. Auch Bürgermeister Matthias Kreye und Gattin fanden den Weg zum Picknick und hatten ein offenes Ohr.

Andrea Feuß war für die Kinderschar gewappnet: Sie war mit ihrer blauen Spielgeräte-Tonne gekommen. Das Picknick: Eine nette Art, Wünsche für und an den eigenen Ort zu formulieren. 

sbb

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