Gestern Morgen Grundsteinlegung für neues Krippengebäude

Wagenfeld reagiert auf veränderte Elternnachfrage

Premiere für den Bürgermeister: Der Grundstein für den Krippenbau war für Matthias Kreye der erste überhaupt, den er in der Gemeinde Wagenfeld legte. - Foto: Benker

Wagenfeld - „Der heutige Tag, und da spreche ich besonders unsere Elternvertreterin an, ist ein guter Tag für Kinder und Familien. Er zeigt, wie ernst es der Gemeinde Wagenfeld ist, Kinder zu fördern und Eltern dabei zu unterstützen, Beruf und Familie zu vereinbaren.“ Dies betonte Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye gestern Morgen bei der Grundsteinlegung für den Krippenneubau.

„Ich freue mich sehr, dass wir heute hier in der Schulstraße den Grundstein für ein zweigruppiges Krippengebäude mit insgesamt 30 zusätzlichen Plätzen für die Ein- bis Dreijährigen legen können“, fügte er hinzu.

Es sei wichtig, auf die stark veränderte Nachfrage der Eltern zu reagieren und auch entsprechende Plätze für die Kinder dieses Alters zur Verfügung zu stellen. Mit der Grundsteinlegung schließe die Gemeinde Wagenfeld eine weitere Lücke in der Kinderbetreuung und leiste somit einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Etwas für die Familienfreundlichkeit zu tun sei wichtig. Gute Kinderbetreuungsstätten mit ausreichend Plätzen seien ein entscheidender Standortfaktor und lohnten auch deshalb jede Investition. Investitionen, die der jungen Generation zugute kämen, seien Investitionen in die Zukunft.

„Ich möchte heute allen ganz herzlich danken, die am Bau des Krippengebäudes für die Kita ,Pusteblume‘ beteiligt sind“, sagte Kreye.

Insbesondere nannte er Bruno Hartwig von der Verwaltung, der sich darum gekümmert habe, Gelder vom Land zu bekommen. An den Baukosten von rund 650 000 Euro beteilige sich das Land bekanntlich mit 360 000 Euro. Hier gelte auch ein Dank dem Land. Weiterhin beteilige sich der Evangelisch-lutherische Kindertagesstätten-Verband Grafschaft Diepholz mit einer Summe von 20 000 Euro an dem Bau. Auch an dieser Stelle ein Dank an den Kindertagesstätten-Verband.

Ein Dank gelte auch Oliver und Franziska Keese, die das neue Gebäude entworfen hätten, das modernen pädagogischen Anforderungen wie kindlichem Spieltrieb entspreche und auch finanziell machbar sei. „In diesem Zuge bedanke ich mich bei dem Bauunternehmer Busch stellvertretend für alle Handwerker, die an dem Bau beteiligt sind, und wünsche eine tolle und vor allem eine unfallfreie Zusammenarbeit auf dieser Baustelle“, sagte der Bürgermeister.

Sein Dank galt auch dem Gemeinderat, der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wagenfeld und dem Evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverband Grafschaft Diepholz, die bei der Planung aktiv dabei waren und künftig den Betrieb der Krippe sicherstellen werden.

Pastorin Edith Steinmeyer erinnerte in einem krurzen Grußwort an den Bau der Kindertagesstätte im Jahr 2008. „Das war eine tolle Investition.“ Damals habe sie es nicht für möglich gehalten, dass es darin so schnell eng werde. Nicht, weil die Zahl der Kinder stark angestiegen sei, sondern weil andere Betreuungszeiten gewünscht wurden.

„Hier wird jetzt nicht das Reich Gottes gebaut, aber ich hoffe, dass die Kinder spüren, die Liebe Gottes kann unter uns sein“, sagte die Pastorin abschließend. - hwb

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