Frühjahrsmarkt mit Autoschau, Fahrgeschäften und verkaufsoffenem Sonntag

Wagenfeld begrüßt die neue Jahreszeit

Licht an, Fuß aufs Pedal und los: Der Autoscooter gehörte wieder einmal zu den beliebtesten Attraktionen.

wagenfeld - Wagenfeld hat sich am vergangengen Wochenende mit dem traditionellen Frühjahrsmarkt vom Winter verabschiedet. Das Wetter wollte, wie auch schon in den vergangenen Jahren, nicht so richtig mitspielen. Die Besucher ließen sich vom wolkenverhangenen Himmel und den einstelligen Temperaturen trotzdem nicht die Laune verderben. Am Sonntagnachmittag ließ sich die Sonne dann doch noch blicken.

„Wir sind froh, dass wir in Wagenfeld noch Märkte haben“, sagte Reinhard Kawemeyer, Vorsitzender von „Aktiwas“ vor dem Marktrundgang von Werbegemeinschaft und Ratsmitgliedern am Sonnabend. Er verwies auf die Abschaffung des Krammarktes in Barnstorf und den, zumindest in diesem Jahr pausierenden, Bünselmarkt in Stemwede-Oppenwehe. Sowohl Kawemeyer als auch Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye haderten mit dem Wetter, betonten jedoch auch, dass dieses immer ein Risiko bei Veranstaltungen im Freien darstelle.

Besuchern, denen es draußen zu frisch war, hatten jedoch vielfältige Möglichkeiten, ein warmes Plätzchen zu ergattern. In einem der vielen Autos zum Beispiel. Zahlreiche Autohäuser aus der Region präsentierten Neu- und Gebrauchtwagen für den kleinen und großen Geldbeutel. Aus diesem Anlass war wie immer die Hauptstraße gesperrt. Doch nicht nur Autos waren entlang der Straße aufgebaut – auch Flohmarkt-Stände, sowie Verkäufer von Kunsthandwerk oder Haushalthaltswaren boten ihre Ware den Besuchern an.

Mit der „Küchenlounge“ hatte auch ein noch junges Unternehmen die Türen für Marktbesucher geöffnet. Zum einjährigen Bestehen standen Gratiscocktails, Showkochen und eine Verlosung auf dem Programm.

Cocktails gab es auf dem Vergnügungsmarkt zwar nicht, dafür warteten an den Imbissständen süße und herzhafte Klassiker darauf, verzehrt zu werden.

Neben zahlreichen Leckereien warteten dort auch Fahrgeschäfte auf vergnügungssüchtige Kundschaft. Wer schon immer Manöver fahren wollte, die im Straßenverkehr eher weniger gut ankommen, konnte dies in Wagenfeld: Der Autoscooter stand für rasante Fahren und Zusammenstöße – garantiert ohne Blechschäden – bereit.

Mit kreisenden Bewegungen hoch hinaus ging es mit „Jump Street“, einem Fahrgeschäft vom Typ „Fliegender Teppich/Scheibenwischer“. Wer es ruhiger angehen lassen wollte, fand Zerstreuung am Schießstand oder beim Dosenwerfen.

Besonders viele Zuschauer hatten die Tanzgruppen des TuS Wagenfeld und die Tanz- AG der Oberschule Wagenfeld. Für ihre Darbietungen wurden die Tänzer mit reichlich Applaus der Besucher belohnt. - mj

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