Großer Andrang bei Kunsthandwerkermarkt

Vorweihnachtliche Kauflaune in Wagenfeld

Gut zu tun hatten die Händler des Kunsthandwerkermarktes in der Wagenfelder Kaiserhalle. An zahlreichen Ständen wurden vor allem Deko-Artikel für Herbst, Winter und Weihnachtszeit angeboten. - Foto: Jendrusch

Wagenfeld - Von Marcel Jendrusch. Kalter Wind und Regen konnten zahlreiche Einwohner Wagenfelds und auswärtige Besucher nicht davon abhalten, kräftig einzukaufen. Ein verkaufsoffener Sonntag entlang der Hauptstraße und ein Kunsthandwerkermarkt in der Kaiserhalle lockten zahlreiche Leute an.

„Sie können doch am Stand kein Foto von mir machen“, sagt eine ältere Dame mit gespielter Entrüstung. „Dann weiß meine Schwester eventuell, was sie zu Weihnachten bekommt.“ Einen Blick in ihre Tasche lässt sie jedoch zu. Ein hölzerner Weihnachtsengel und eine Tasse mit winterlichem Dekor kommen zum Vorschein. „Das sind nur Kleinigkeiten, aber der Gedanke zählt ja“, sagt sie weiter und zieht von dannen. So wie sie, werden sicher noch viele Besucher fündig geworden sein. Die Tische in der Kaiserhalle bogen sich unter zahlreichen Deko-Artikeln, Weihnachtsschmuck, Textilien und Co.

„Ich bin wirklich überrascht“, sagt Reinhard Kawemeyer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Aktiwas“. Schon am Vormittag sei es ziemlich voll gewesen. Für den reibungslosen Ablauf und die Vorbereitung seien Stephan Kawemeyer und Julian-James Mandviwala verantwortlich gewesen. „Die haben das super gemacht“, lobt der Vorsitzende. „Der Kunsthandwerkermarkt und der verkaufsoffene Sonntag ergänzen sich prima“, fügt er hinzu. „Genau so ist das auch für das kommende Jahr geplant.“

Nicht nur in der Kaiserhalle ist der Andrang groß, auch die Geschäfte haben kurz nach Öffnung um 14 Uhr gut zu tun. Im Schuhhaus Luersen werden Kartons geschleppt, Kunden beraten und Schuhe anprobiert. „Der verkaufsoffene Sonntag kommt gut an“, freut sich Ute Luersen. Gerade zum Jahreszeitenwechsel sei die Nachfrage groß. „Die Sommerschuhe müssen weg, Schuhe für Herbst und Winter sind wieder gefragt“, erklärt sie weiter.

Auch bei Betten Scheland sind Marita und Karsten Kleemeyer mit der Kundschaft beschäftigt. Herbst und Winter machen sich auch dort bemerkbar. Das Bettzeug darf etwas wärmer sein und bei Tischdecken oder Frottierwaren sind andere Farben angesagt. Was sich Marita Kleemeyer vom Nachmittag verspricht? „Der wird hoffentlich gut“, sagt sie voller Tatendrang. „Wir sind jedenfalls bereit.“

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