Der vorhandene Platz wird optimal genutzt

Gemeinde Wagenfeld investiert 500.000 Euro in eine Kindertagesstätte

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In den Umbau dieses Gebäudes zu einer Kindertagesstätte wird die Gemeinde Wagenfeld 500 000 Euro investieren. 

Wagenfeld - Die Gemeinde Wagenfeld hat den ehemaligen Kindergarten an der Sulinger Straße zurückgekauft, um dort wieder eine Kindertagesstätte mit zwei Regelgruppen und einer Krippengruppe einzurichten. Erste Umbau- beziehungsweise Gestaltungsvorschläge stellte Diplom-Ingenieur Oliver Keese am Dienstag in der Sitzung des Bau-, Wege-, Verkehrs- und Umweltausschusses im Rathaus vor.

„Alle Anforderungen, die an eine solche Einrichtung gestellt werden, werden im vorhanden Bestand eingebracht“, führte Keese aus. Das Gebäude habe neue Fenster und eine neue Heizung, die weiter genutzt werden könnten. Keese stellte zudem die Anordnung der Gruppen- und Ruheräume vor, erläuterte die Sanitäranlagen. Die Personalräume würden in das Obergeschoss gelegt. Die dort vorhandenen Sanitärräume und die Küche könnten im jetzigen Zustand genutzt werden.

„Von der Optik her erhalten wir innen ein neues Gebäude mit einer Nettoraumfläche von 590 Quadratmetern“, trug Keese vor. Dieser Platz sei ausreichend. Das sei mit der Landesbehörde abgestimmt. An Kosten hat das Ingenieurbüro 500 000 Euro errechnet.

Der Fachausschuss stimmte einem der vorgelegten Entwürfe zu. Letzte Detailplanungen sollen mit der Landesbehörde abgestimmt werden.

„Das ist eine gelungene Planung, wir nutzen den Platz optimal aus. Ein Anbau würde zusätzliches Geld kosten“, äußerte sich Bürgermeister Matthias Kreye zu dem Entwurf.

Erste Entwurfsvorschläge zu „Ausbau der Schulstraße“ vorgelegt

„Dies ist eine der wichtigsten Erschließungsstraßen in Wagenfeld. Auf ihr liegt sehr viel Zivilverkehr und viele Kinder und Jugendliche sind auf ihr unterwegs“, leitete Kreye zum Punkt „Ausbau der Schulstraße“ über. Auch hier legte Oliver Keese erste Entwurfsvorschläge vor. Untersuchungen hätten ergeben, dass die Straße frei von teerhaltigen Materialien sei. Sie solle einen Querschnitt von 5,50 Metern erhalten, teils mit einseitigem Fußweg, teils mit zweiseitigem sowie Grünstreifen zur Aufnahme des Oberflächenwassers.

Für den Bereich zwischen Gartenstraße und Bundesstraße 239 schlug Keese eine Deckenerneuerung vor, für den Bereich von der Gartenstraße bis zur Mindener Straße einen Vollaufbau von 50 Zentimetern.

An Kosten ermittelte Keese für die gesamte Maßnahme 940 000 Euro brutto.

Diese ersten Pläne sollen in einer Anwohnerversammlung vorgestellt und diskutiert werden. „Danach wird es die beitragsrechtliche Bewertung geben“, sagte Bürgermeister Kreye. 

 hwb

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