Ponyfohlen erstmals beim Pfingstreitturnier gezeigt

Viel Potenzial zum tollen Sportpferd

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So sehen Gewinner aus: Nils Ismer ist Züchter und Besitzer des Siegerfohlens bei den Jungtieren mit springbetonter Abstammung. Vorgestellt wurde der vielversprechende Vierbeiner an der Seite seiner Mutter von Jürgen Kellermann.

Ströhen – „Sie werden zu tollen Sportpferden heranwachsen.“ – Darin waren sich Hartmut Wilking (Hannoveraner Verband), Inge Workel (Oldenburger Pferde) und Antonius Schulze-Averdiek (Westfalen) bei den jungen Vierbeinern beim Fohlenchampionat in Ströhen sicher. Erstmals wurden bei der gemeinsamen Veranstaltung des Pferdezuchtvereins Diepholz und des Reit- und Fahrvereins Ströhen im Rahmen des Pfingstreitturniers neben Reitpferde- auch Ponyfohlen präsentiert.

„Es gibt viele hervorragende Ponyzüchter im Dreieck Hannover, Oldenburg, Westfalen“, erläuterte Friedrich Lampe, Vorsitzender des Pferdezuchtvereins die Neuerung. Den Sieger bei den Fohlen, die eine Karriere auf dem Springplatz erwarten lassen, stellte Tierpark- und Gestütschef Nils Ismer aus Ströhen. Im Endergebnis eine Note von 8,98 auf der Skala bis 10,0 vergab die Jury für das Stutfohlen mit Chac Fly als Vater und Quidamo als Muttervater. „Als elegant, bedeutend und aus einem Stutenstamm kommend, der international erfolgreiche Vierbeiner hervorgebracht habe“, stellte Hartmut Wilking das Fohlen heraus.

Die Sportattribute in Körperbau, Bewegung und Gesamteindruck deutlich erkennbar sah Wilking auch bei dem zweitplatzierten Hengstfohlen (Note 8,71). Züchter und Besitzer des jungen Vierbeiners von Cornettino/Albatross ist Bernd Kohl aus Wagenfeld. Mit der Endnote 8,52 ging Platz drei an ein Stutfohlen von Colman/Ramiro’s Bube. Es gehört Melanie Grimberg und Kevin Wachendorf aus Ströhen. Die Springreiterin hat ihrer bis zur schweren Klasse erfolgreichen Stute Reana eine Auszeit gegönnt. Für das erste Fohlen sah Wilking hervorragende Voraussetzungen im Sport. „Die Mutter hat im Parcours immer gekämpft.“

Youngster mit viel Potenzial: Erst wenige Tage alt ist das Siegerfohlen mit dressurbetonter Abstammung. Es gehört Uli Bruns aus Ströhen. Matthias Fiedler stellte die Mutter und ihr Stutfohlen vor.

Die Tageshöchstnote vergab die Jury mit 9,22 an ein erst wenige Tage altes Stutfohlen mit Sir Heinrich als Vater und Hotline als Muttervater. „Unheimlich viel Potenzial“ sah Inge Workel in dem jungen Vierbeiner aus der Zucht von Uli Bruns aus Ströhen. Platz zwei (Note 8,96) ging ebenfalls an ein Stutfohlen. Es gehört Friedrich Schilling aus Wagenfeld. „Ein modernes sportliches Fohlen mit sehr lockeren Bewegungen und mit viel Raumgriff“, lobte die gebürtige Niederländerin das Fohlen von Bon Coeur/Don Crusador abstammend. „Sehr gut entwickelt und im Trab sehr locker und mit viel Schwung ausgestattet“, beschrieb die Fachfrau den drittplatzierten, jungen Vierbeiner. Dafür erhielt das Stutfohlen von Feinrich/Destano, Züchter Ewald Hake aus Steinbrink, die Note 8,67.

Bei den Ponyfohlen siegte ein junger Palomino-Hengst (Note 8,84). Züchterin ist Tamara Radan aus Hohenhameln. Insgesamt wurden rund 30 Jungtiere vorgestellt. Dafür dankte Friedrich Lampe den Züchtern. „Sie können sich an so einem Tag sicherlich auch etwas anderes vorstellen“, wusste der Vorsitzende des Pferdezuchtvereins Diepholz das Engagement der Pferdebesitzer zu schätzen.

sor

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