Kerstin Schröder jetzt offiziell Leiterin der Grundschule Ströhen

Mit viel Herz und Engagement gestartet

Schulleiterin Kerstin Schröder (2.v.r.) wurde von Dezernentin Sandra Schenck offiziell zur Schulleiterin ernannt. Bürgermeister Matthias Kreye (rechts) und Schulausschussvorsitzender Stephan Dubenhorst gratulierten. Foto: Russ

Ströhen - Von Melanie Russ. Vor einem dreiviertel Jahr wusste Kerstin Schröder noch gar nicht, dass es die Grundschule Ströhen gibt, jetzt ist sie ganz offiziell deren Leiterin und möchte auch nicht mehr weg, wie sie sagt. Das dürften Kollegen, Verwaltung und die Schuldezernentin Sandra Schenck gerne hören, denn alle bekundeten, mit der bisherigen Arbeit der 43-Jährigen sehr zufrieden zu sein. Kommissarisch hatte sie den Posten schon im Sommer übernommen, am Freitag überreichte Schenck ihr das Ernennungsschreiben mit den Worten: „Das ist jetzt Ihre Schule.“

Die gebürtige Rheinland-Pfälzerin, die seit etwa zehn Jahren in Uchte lebt, war an der Dr-Kinghorst-Schule in Diepholz tätig, als sie den Entschluss fasste, als Schulleiterin Verantwortung übernehmen zu wollen. Sie wandte sich an Schenck, und die legte ihr die Grundschule in Ströhen ans Herz, deren Leiterin Waltraud Geers bald in den Ruhestand gehen würde. Schröder schaute sich die Einrichtung noch am gleichen Tag an. An ihren ersten Gedanken kann sie sich noch gut erinnern: „Boah, ist das toll hier!“ Ein Gespräch mit Waltraud Geers überzeugte sie, dass es der richtige Platz für sie ist.

„Sie haben mit viel Herz, Engagement und Freundlichkeit Ihre Arbeit aufgenommen“, blickte Schenck während einer kleinen Feierstunde zurück. „Man merkt, dass Kollegen und Schüler für Sie immer im Vordergrund stehen.“ Schröder habe sich in die vielfältigen Aufgaben einer Schulleiterin gut eingearbeitet, lobte die Dezernentin. „Behalten Sie Ihre gute Laune und denken Sie auch an sich selbst“, gab sie ihr mit auf den Weg.

Bürgermeister Matthias Kreye ist ebenfalls sehr froh, dass sich Schröder für Ströhen entschieden hat. Sie sei ein Glückfall für die Gemeinde, die Zusammenarbeit unheimlich angenehm. „Man merkt, Sie haben richtig Lust auf die Arbeit.“

Der Eindruck bestätigt sich, wenn die 43-Jährige von den vergangenen sechs Monaten spricht. Sie ist inzwischen richtig angekommen. „Ich habe jetzt die Abläufe drin und kenne langsam alle Schüler und Eltern.“ Sie musste aber auch erkennen, dass sich manche Dinge nicht so schnell verändern oder umsetzen lassen.

Das gilt nicht zuletzt für ihr wichtigstes Anliegen – die Weiterentwicklung des Ganztags und der Inklusion. Ihr Ziel ist die Ausarbeitung eines umfassenden Konzepts zur besseren Umsetzung der Inklusion, denn die kann nach ihrer Überzeugung nur in einem Team funktionieren, das langfristig und vertrauensvoll zusammenarbeitet.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Messe Fairnet-City in der KGS Kirchweyhe

Messe Fairnet-City in der KGS Kirchweyhe

So steht es um Australiens Sehenswürdigkeiten

So steht es um Australiens Sehenswürdigkeiten

Energetische Modernisierung: WEG muss viel Zeit einplanen

Energetische Modernisierung: WEG muss viel Zeit einplanen

Wie werde ich Vermessungstechniker/in?

Wie werde ich Vermessungstechniker/in?

Meistgelesene Artikel

DSDS-Kandidatin flasht Dieter Bohlen - doch das reicht nicht

DSDS-Kandidatin flasht Dieter Bohlen - doch das reicht nicht

Geschichten über Begegnungen mit den Musikstars

Geschichten über Begegnungen mit den Musikstars

Kirchengemeinde Neubruchhausen: Neuer Look und neuer Pastor

Kirchengemeinde Neubruchhausen: Neuer Look und neuer Pastor

Fünf Syker Gymnasiasten nehmen an Übersetzungswettbewerb teil

Fünf Syker Gymnasiasten nehmen an Übersetzungswettbewerb teil

Kommentare