Verwaltung der Gemeinde Wagenfeld seit dem 1. August in einer Umbruchphase/Gemeinschaftsaufgabe

„Neugliederung ein richtiger Schritt“

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Die Wagenfelder Verwaltungsspitze mit (v.l.): Bürgermeister Matthias Kreye, Kämmerin Elke Schepmann, Leiter Fachbereich III Bruno Hartwig, Leiter Fachbereich II Sven Schröder, dessen Stellvertreterin Elke Grütter sowie stellvertretender Leiter Fachbereich III Hartmut Winkelmann.

Wagenfeld - Von Horst Benker. „Mit dieser Neugliederung haben wir eine tragfähige Struktur für unsere künftigen Aufgaben geschaffen. Wir haben erste Erfahrungen gesammelt und es läuft jetzt schon sehr gut.“ Für diese Aussagen erntet Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye zustimmendes Kopfnicken aus der Runde der Fachbereichsleiter und ihrer Stellvertreter.

Mit Wirkung zum 1. August ist für die Gemeindeverwaltung Wagenfeld eine neue Verwaltungsgliederung in Kraft. Auslöser für diese war das Ausscheiden des ehemaligen Kämmerers und allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters, Günter Obenhaus. Die Neugliederung stammt aus der Feder des Bürgermeisters. „Sie ist meiner 15-jährigen Tätigkeit in der Organisation einer Verwaltung geschuldet“, erzählt Matthias Kreye, seit dem 1. November 2014 neuer Bürgermeister der Gemeinde.

Aus den bisherigen beiden Fachbereichen sind nunmehr drei geworden, die wiederum unterteilt sind in Sachgebiete. Diese umfassen einen abgegrenzten Aufgabenbereich. Eine Leitungsebene ist hier nicht vorgesehen.

Der Fachbereich I umfasst Organisation und Finanzen. Er wird geleitet vom Bürgermeister. Seine Stellvertreterin ist Elke Schepmann, sie ist auch neue Kämmerin. Kleine Besonderheit der Neugliederung ist die Schaffung eines Verwaltungsvorstandes, der sich aus den Fachbereichsleitern sowie dem Bürgermeister zusammensetzt. Ihm obliegt die Führung und Leitung der Verwaltung und er vertritt den Bürgermeister in der Wirtschaftsförderung. „Es handelt sich also um eine Gemeinschaftsaufgabe“, verdeutlicht der Bürgermeister.

Der Fachbereich II umfasst den Bürgerservice. Er wird geleitet von Sven Schröder, dem bisherigen Wirtschaftsförderer. Seine Stellvertreterin ist Elke Grütter. Zusammengefasst sind hier Soziales, Schule und Sport, Tourismus, Kultur und Klima sowie Sicherheit und Ordnung.

Im Fachbereich III sind Bauen und Umwelt zusammengefasst. Die Leitung hat Bruno Hartwig, zugleich ist er allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Sein Stellvertreter ist Hartmut Winkelmann. „Die großen Bauvorhaben Krippe und Sporthallen werden noch von Bruno Hartwig erledigt. Nach ihrer Fertigstellung wechseln sie in den Bereich Bürgerservice“, verweist Matthias Kreye auf „innerbetriebliche Vorgänge“.

Die Fachbereichsleiter sehen in der Neuordnung eine klare Gliederung, an die die Teilhaushalte angepasst sind. „Die Neugliederung ist ein richtiger Schritt, um Dinge effektiver umzusetzen“, betont Bruno Hartwig. Die Aufgaben seien auf mehrere Schultern verteilt, die Kerngebiete der Sachbearbeiter seien aber geblieben. „Die Aufteilung hat sich bewährt, wir brauchen Mitarbeiter, die sich auskennen“, ergänzt Hartwig.

„Die Zahl der öffentlichen Sitzungen hat zugenommen. Sie alle vorzubereiten hätte man mit der alten Struktur nicht hinbekommen. Jetzt haben wir dafür mehr Freiräume“, steuert Hartmut Winkelmann bei.

Personelle Veränderung hat es durch die Neugliederung kaum gegeben. Im Fachbereich III ist der Auszubildende Alexander Heitmeier übernommen worden. Im Bereich Finanzen wurde eine neue Stelle Liegenschaftsmanagement und Buchhaltung geschaffen. Besetzt ist sie mit Simon Martens. „Daraus ergeben sich gewisse Synergien“, nennt Bürgermeister Kreye einen Vorteil. Im sozialen Bereich ist seiner Aussage zufolge aufgrund der Flüchtlingsentwicklung eine Personalaufstockung angedacht.

„Ich bin mit der Lösung sehr zufrieden und ich bin froh, dass alle so mitziehen“, spricht Matthias Kreye nach gut drei Monaten Einarbeitung allen Beteiligten ein großes Lob aus.

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